Achtung: Das Bandlaufwerk beim Aktualisieren von Firmware erst ausschalten,
wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, da andernfalls die
Firmware verloren gehen kann.
Stellen Sie auf der Website http://support.dell.com
regelmäßig fest, ob eine aktualisierte Version der Firmware vorhanden ist.
Das Bandlaufwerk kann Diagnosen ausführen, Schreib- und Lesefunktionen testen,
eine möglicherweise defekte Kassette testen sowie weitere Diagnose- und Wartungsfunktionen
ausführen.
Das Laufwerk muss sich im Wartungsmodus befinden, damit diese Funktionen
ausgeführt werden können. Tabelle 1 enthält Informationen darüber,
wie das Laufwerk in den Wartungsmodus gesetzt und eine Diagnose- oder Wartungsfunktion ausgewählt werden kann.
Anmerkung: Wartungsfunktionen können nicht gleichzeitig mit Lese- oder Schreiboperationen ausgeführt
werden. Im Wartungsmodus lehnt das Bandlaufwerk
SCSI-Befehle des Servers ab. Schließen Sie alle Bandlaufwerkanwendungen,
bevor Sie den Wartungsmodus aufrufen.
Tabelle 1.Diagnose- und Wartungsfunktionscodes und Beschreibungen
Funktionscode 1 - Diagnose für das SCSI-Bandlaufwerk ausführen
Dieser Funktionscode bewirkt, dass das Bandlaufwerk Selbsttests ausführt.
Achtung: Legen Sie für diesen Test nur eine Arbeitskassette (Leerkassette)
ein, da Daten auf der Kassette überschrieben werden.
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis eine 1 in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Haben Sie über die 1 hinaus geblättert,
setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis die 1 erneut erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden lang,
um die Funktion auszuwählen. Haben Sie die Funktion ausgewählt,
blinkt die 1, und
das Laufwerk führt ca. 90 Sekunden lang Diagnosen aus. Dann
blinkt ein C. Bei einem blinkenden C
wartet das Laufwerk auf eine Kassette.
Legen Sie innerhalb von 60 Sekunden eine Arbeitskassette ein
(oder das Bandlaufwerk verlässt den Wartungsmodus). Haben Sie die Kassette eingelegt,
blinkt die 1:
Wird die Diagnose erfolgreich abgeschlossen,
beginnt sie erneut und wird maximal 10 Mal ausgeführt.
Jede Schleife dauert ca. 20 Minuten. Nach der zehnten Schleife wird die Diagnose gestoppt
und der Wartungsmodus automatisch verlassen. Wollen Sie die Diagnose stoppen,
drücken Sie die Entnahmetaste innerhalb der ersten 20 Minuten des Tests,
da die Diagnose andernfalls weitere 20 Minuten läuft. Das Laufwerk bestätigt die Anforderung, indem
das in der Einzelzeichenanzeige angezeigte Zeichen langsamer blinkt
(statt zwei Mal pro Sekunde nur noch ein Mal pro Sekunde). Das Diagnoseprogramm beendet die laufende Schleife noch
und stoppt dann. Das Bandlaufwerk zeigt dann eine 0 an,
spult das Band zurück, entlädt die Kassette und verlässt den Wartungsmodus.
Scheitert die Diagnose, blinkt die Statusanzeige gelb, und es wird ein Fehlercode
angezeigt. Das Bandlaufwerk entlädt die Bandkassette
und verlässt den Wartungsmodus.
Funktionscode 2 - RESERVIERT (Servicefunktion)
Funktionscode 3 - RESERVIERT (Servicefunktion)
Funktionscode 4 - Speicherauszug wichtiger Daten im Bandlaufwerkspeicher erzwingen
Dieser Funktionscode bewirkt, dass das Bandlaufwerk eine
Sammlung wichtiger Daten (Speicherauszug) in den Laufwerkspeicher
stellt.
(Ein Laufwerkspeicherauszug wird auch als Firmware-Trace-Sicherung bezeichnet.)
Hinweis: Wird ein Fehlercode angezeigt, leuchtet auch ein roter Punkt auf,
um darauf hinzuweisen,
dass bereits ein Speicherauszug vorhanden ist. Wird Funktionscode 4 ausgeführt,
wird dieser Speicherauszug überschrieben,
daher gehen diese Fehlerinformationen verloren.
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis eine 4 in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Haben Sie über die 4 hinaus geblättert,
setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis die 4 erneut erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden lang,
um die Funktion auszuwählen. Haben Sie die Funktion ausgewählt,
erscheint eine 4 gefolgt von einer 0.
Die Einzelzeichenanzeige erlischt, und das Bandlaufwerk verlässt den Wartungsmodus.
Ein erleuchteter roter Punkt in der Einzelzeichenanzeige weist darauf hin,
dass ein Laufwerkspeicherauszug erstellt wurde.
Sie können diese Operation auch ausführen, wenn sich das
Bandlaufwerk im normalen Betriebsmodus befindet. Drücken und halten Sie die Entnahmetaste zehn Sekunden lang.
Funktionscode 5 - RESERVIERT (Servicefunktion)
Funktionscode 6 - RESERVIERT (Servicefunktion)
Funktionscode 7 - RESERVIERT (Servicefunktion)
Funktionscode 8 - RESERVIERT (Servicefunktion)
Funktionscode 9 - Fehlercodeprotokoll anzeigen
Dieser Funktionscode bewirkt, dass das Bandlaufwerk die letzten zehn Fehlercodes nacheinander anzeigt.
Die Codes sind geordnet. Der neueste Code wird zuerst und der älteste (zehnte) Code zuletzt
angezeigt.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Laufwerkfehlerprotokoll anzuzeigen:
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis eine 9 in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden
lang, um den neuesten Fehlercode anzuzeigen.
Drücken Sie die Entnahmetaste,
um den nächsten Fehlercode anzuzeigen. Die Codes sind geordnet.
Der neueste Code wird zuerst und der älteste (zehnte) Code zuletzt angezeigt.
Setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis eine 0 erscheint, um anzugeben, dass keine weiteren Fehlercodes mehr vorhanden sind.
Sind keine Fehler aufgetreten oder wurde das Protokoll gerade gelöscht,
erscheint sofort eine 0, und das Laufwerk verlässt den Wartungsmodus. Es werden
maximal zehn Fehlercodes gespeichert.
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 7, wenn Sie die Fehlercodes erneut anzeigen wollen.
Funktionscode A - Fehlercodeprotokoll löschen
Dieser Funktionscode bewirkt,
dass das Bandlaufwerk den Inhalt des Fehlercodeprotokolls löscht.
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis ein A in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Haben Sie über das A hinaus geblättert,
setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis das A erneut erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden lang,
um die Funktion auszuwählen. Haben Sie die Funktion ausgewählt,
löscht das Bandlaufwerk alle Fehler aus dem Fehlercodeprotokoll,
zeigt eine 0 an und verlässt dann den Wartungsmodus.
Funktionscode C - Kassette in Bandlaufwerk einlegen
Diese Funktion kann selbst nicht ausgewählt werden. Sie ist jedoch Teil anderer Wartungsfunktionen
(beispielsweise "Diagnose für das Bandlaufwerk ausführen"),
bei denen eine nicht schreibgeschützte Arbeitskassette eingelegt werden muss.
Funktionscode E - Kassette und Datenträger testen
Dieser Funktionscode bewirkt, dass das Bandlaufwerk einen Schreib-/Lesetest (an den Bandrändern)
ausführt, um zu überprüfen, ob eine Kassette und ihr Magnetband möglicherweise defekt sind.
Das Bandlaufwerk benötigt ca. 10 Minuten für die Ausführung des Tests.
Achtung: Bei diesem Test werden die Daten auf der möglicherweise defekten Kassette
überschrieben.
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis ein E in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Haben Sie über das E hinaus geblättert,
setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis das E erneut erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden lang,
um die Funktion auszuwählen. Haben Sie die Funktion ausgewählt,
blinkt ein C. Bei einem blinkenden C
wartet das Laufwerk auf eine Kassette.
Legen Sie innerhalb von 60 Sekunden die möglicherweise defekte Kassette ein
(oder das Bandlaufwerk verlässt den Wartungsmodus). Haben Sie die Kassette eingelegt,
blinkt das E, und der Test wird gestartet:
Wird kein Fehler festgestellt, beginnt der Test erneut
und wird maximal zehn Mal ausgeführt. Nach der zehnten Schleife wird der Test gestoppt
und der Wartungsmodus automatisch verlassen. Drücken Sie die Entnahmetaste,
um den Test zu stoppen. Das Laufwerk bestätigt die Anforderung, indem
das in der Einzelzeichenanzeige angezeigte Zeichen langsamer blinkt
(statt zwei Mal pro Sekunde nur noch ein Mal pro Sekunde). Der Test beendet die laufende Schleife noch
und stoppt dann. Das Bandlaufwerk spult das Band zurück,
entlädt die Kassette, zeigt eine 0 an
und verlässt den Wartungsmodus.
Wird ein Fehler festgestellt, zeigt das Bandlaufwerk eine 7 an,
entlädt die Bandkassette und verlässt den Wartungsmodus.
Funktionscode F - Schneller Lese-/Schreibtest
Dieser Funktionscode bewirkt, dass das Bandlaufwerk Tests ausführt, um zu überprüfen,
ob das Laufwerk Daten vom Band lesen und auf das Band schreiben kann. Bei dieser Diagnose werden
weniger Tests ausgeführt als bei
der Diagnose für das Bandlaufwerk (Funktionscode 1). Das Bandlaufwerk benötigt ca. drei Minuten
zur Ausführung des Tests. Der schnelle Lese-/Schreibtest
ist nicht so umfangreich wie andere Tests und wird zur Bestimmung von Fehlern
zwischen dem Laufwerk und dem Datenträger nicht empfohlen.
Achtung: Bei diesem Test werden die Daten auf der möglicherweise defekten Kassette
überschrieben.
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis ein F in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Haben Sie über das F hinaus geblättert,
setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis das F erneut erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden lang,
um die Funktion auszuwählen. Haben Sie die Funktion ausgewählt,
blinkt ein C. Bei einem blinkenden C
wartet das Laufwerk auf eine Kassette.
Legen Sie innerhalb von 60 Sekunden die möglicherweise defekte Kassette ein
(oder das Bandlaufwerk verlässt den Wartungsmodus). Haben Sie die Kassette eingelegt,
blinkt das F, und der Test wird gestartet.
Wird kein Fehler festgestellt, beginnt der Test erneut
und wird maximal zehn Mal ausgeführt.
Jede Schleife dauert ca. drei Minuten. Nach der zehnten Schleife wird der Test gestoppt
und der Wartungsmodus automatisch verlassen. Drücken Sie die Entnahmetaste,
um den Test zu stoppen. Das Laufwerk bestätigt die Anforderung, indem
das in der Einzelzeichenanzeige angezeigte Zeichen langsamer blinkt
(statt zwei Mal pro Sekunde nur noch ein Mal pro Sekunde). Der Test beendet die laufende Schleife noch
und stoppt dann. Das Bandlaufwerk spult das Band zurück,
entlädt die Kassette, zeigt eine 0 an
und verlässt den Wartungsmodus.
Wird ein Fehler festgestellt, zeigt das Bandlaufwerk einen Fehlercode an,
entlädt die Bandkassette und verlässt den Wartungsmodus.
Funktionscode H - Schreib-/Lesekopf testen
Dieser Funktionscode bewirkt, dass das Bandlaufwerk
Messungen des Widerstandes des Schreib-/Lesekopfs und (in der Bandmitte) einen Schreib-/Lesetest
durchführt. Das Laufwerk führt diese Tests aus, um zu überprüfen, ob
der Schreib-/Lesekopf und der Bandtransportmechanismus des Laufwerks
korrekt funktionieren. Das Bandlaufwerk benötigt ca. 10 Minuten für die Ausführung des Tests.
Achten Sie darauf, dass sich keine Kassette im Laufwerk befindet.
Drücken Sie in einem Intervall von 1,5 Sekunden
die Entnahmetaste drei Mal. Die Statusanzeige leuchtet gelb, um anzuzeigen, dass sich das Laufwerk im
Wartungsmodus befindet.
Drücken Sie die Entnahmetaste ein Mal pro 1,5 Sekunden,
bis ein H in der Einzelzeichenanzeige erscheint.
Haben Sie über das H hinaus geblättert,
setzen Sie das Drücken der Entnahmetaste fort,
bis das H erneut erscheint.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste drei Sekunden lang,
um die Funktion auszuwählen. Haben Sie die Funktion ausgewählt,
blinkt ein C. Bei einem blinkenden C
wartet das Laufwerk auf eine Kassette. Legen Sie innerhalb von 60 Sekunden eine Arbeitskassette ein
(oder das Bandlaufwerk verlässt den Wartungsmodus). Haben Sie die Kassette eingelegt,
blinkt das H, und der Test wird gestartet:
Wird kein Fehler festgestellt, beginnt der Test erneut
und wird maximal zehn Mal ausgeführt.
Jede Schleife dauert ca. zehn Minuten. Nach der zehnten Schleife wird der Test gestoppt
und der Wartungsmodus automatisch verlassen. Drücken Sie die Entnahmetaste,
um den Test zu stoppen. Das Laufwerk bestätigt die Anforderung, indem
das in der Einzelzeichenanzeige angezeigte Zeichen langsamer blinkt
(statt zwei Mal pro Sekunde nur noch ein Mal pro Sekunde). Der Test beendet die laufende Schleife noch
und stoppt dann. Das Bandlaufwerk spult das Band zurück,
entlädt die Kassette, zeigt eine 0 an
und verlässt den Wartungsmodus.
Wird ein Fehler festgestellt, zeigt das Bandlaufwerk eine 5 an,
entlädt die Bandkassette und verlässt den Wartungsmodus.
Funktionscode L - Für zukünftige Verwendung reserviert
Für zukünftige Verwendung reserviert.
Funktionscode P oder U - RESERVIERT (Servicefunktion)
Treten beim Betrieb des Dell PowerVault 110T LTO-2 Bandlaufwerks Probleme auf,
können Sie Tabelle 2 Informationen zur Fehlerbehebung bei
allgemeinen Problemen entnehmen. Ist der Fehler dort nicht aufgeführt,
siehe Methoden des Empfangs von Fehlern und Nachrichten.
Auch Farbe und Bedingung der Statusanzeige können auf einen Fehler hinweisen.
Tabelle 2.Allgemeine Fehlerbehebung
Fehler...
Vorgehensweise...
In der Einzelzeichenanzeige erscheint ein Code,
und die Statusanzeige blinkt gelb.
Die Statusanzeige oder die Einzelzeichenanzeige wird nie eingeschaltet.
Das Bandlaufwerk wird nicht mit Strom versorgt.
Überprüfen Sie die Stromversorgung am Versorgungsstromkreis.
Schließen Sie das Bandlaufwerk an die Stromversorgung an. Bleibt der Fehler bestehen,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Das Bandlaufwerk lädt eine Bandkassette nicht.
Es ist eine der folgenden Situationen aufgetreten:
Es ist bereits eine Bandkassette geladen. Drücken Sie die Entnahmetaste,
um die Kassette zu entfernen. Wird die Kassette nicht ausgegeben,
schalten Sie das Bandlaufwerk aus und dann wieder ein. Leuchtet die Statusanzeige permanent grün,
drücken Sie die Entnahmetaste, um die Kassette auszugeben.
Die Bandkassette war falsch geladen. Informationen über das korrekte Laden einer
Kassette enthält Bandlaufwerk benutzen.
Die Bandkassette ist möglicherweise defekt. Laden Sie eine andere Bandkassette. Tritt
der Fehler mit mehreren Kassetten auf,
ist das Bandlaufwerk defekt. Wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Das Bandlaufwerk wird nicht mit Strom versorgt.
Schließen Sie das Bandlaufwerk an die Stromversorgung an.
Das Bandlaufwerk entlädt die Bandkassette nicht.
Die Bandkassette klemmt oder ist beschädigt. Drücken
Sie die Entnahmetaste. Wird die Kassette nicht ausgegeben,
schalten Sie das Bandlaufwerk aus
und dann wieder ein. (Bitte beachten Sie, dass dieser Vorgang bis zu fünf Minuten dauern kann,
wenn die Wiederherstellung von der Bandmitte aus erfolgen muss.) Lässt sich die Kassette immer noch nicht ausgeben, entfernen Sie die Kassette manuell (siehe Kassette manuell entfernen).
Es erscheinen Codes in der Einzelzeichenanzeige,
aber die Statusanzeige leuchtet nicht auf.
Das Bandlaufwerk ist defekt. Wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Das Bandlaufwerk antwortet nicht auf Serverbefehle.
Drücken und halten Sie die Entnahmetaste zehn Sekunden lang,
um einen Laufwerkspeicherauszug zu erzwingen. Das Laufwerk sichert den Speicherauszug und
führt dann einen Warmstart aus,
damit die Kommunikation mit dem Laufwerk möglich wird. Schalten Sie die Einheit nicht aus und dann wieder ein,
da in diesem Fall der Inhalt des Speicherauszugs gelöscht wird.
Benutzen Sie Tabelle 3 als Anleitung zum Identifizieren von Fehler- und Nachrichtencodes, die vom Bandlaufwerk, seinem Computer (falls vorhanden) oder vom Server
berichtet wurden.
Anmerkung: Die Codes in der Einzelzeichenanzeige haben unterschiedliche Bedeutungen.
Welche Bedeutung sie haben, hängt davon ab,
ob sie während des normalen Betriebs oder aber bei einem im Wartungsmodus befindlichen
Laufwerk angezeigt werden. Codes, die während des normalen Betriebs erscheinen,
sind in Beschreibungen und Fehlerberichtigungen definiert.
Codes, die bei einem im Wartungsmodus befindlichen Laufwerk erscheinen,
sind in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen definiert.
Tabelle 3.Methoden des Empfangs von Fehlern und Nachrichten
Fehler oder Nachricht von...
Vorgehensweise...
Computeranzeige (wenn das Bandlaufwerk in ein Kassettenarchiv oder einen
Autoloader integriert ist)
Siehe Dokumentation für den Computer.
Einzelzeichenanzeige des Bandlaufwerks,
und die Statusanzeige blinkt gelb
In Tabelle 4 sind die Fehler und Nachrichten beschrieben,
die sich auf das Bandlaufwerk beziehen. Zudem wird angegeben, wie vorzugehen ist,
wenn Fehler und Nachrichten angezeigt werden.
Hinweis: Stellt das Bandlaufwerk einen permanenten Fehler fest und zeigt
einen anderen als den Fehlercode 0 an, führt es automatisch einen
Speicherauszug wichtiger Daten in den Laufwerkspeicher aus. Wenn Sie einen Speicherauszug erzwingen, wird der vorhandene Speicherauszug überschrieben,
und die Daten gehen verloren. Haben Sie einen Speicherauszug erzwungen,
schalten Sie das Bandlaufwerk nicht aus,
da andernfalls die Speicherauszugsdaten verloren gehen.
Tabelle 4.Beschreibungen und Fehlerberichtigungen
Die Einzelzeichenanzeige wird gelöscht, wenn das Laufwerk ausgeschaltet wird.
Code
Ursache und Aktion
0
Es ist kein Fehler aufgetreten und keine Aktion erforderlich. Dieser Code wird in folgenden Fällen angezeigt:
Wenn das Bandlaufwerk aus- und wieder eingeschaltet wird.
Wenn die Diagnose abgeschlossen und kein Fehler aufgetreten ist.
Anmerkung: Die Einzelzeichenanzeige ist bei normalem Betrieb des Bandlaufwerks leer.
1
Kühlungsfehler. Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass die
empfohlene Betriebstemperatur überschritten wurde. Gehen Sie wie folgt vor:
Befindet sich ein Ventilator im Computer, überprüfen Sie, ob er sich dreht
und leise ist. Ist dies nicht der Fall, tauschen Sie den Ventilator aus.
(Anweisungen zum Austauschen des Ventilators enthält die Dokumentation für den Computer.)
Entfernen Sie alles, was den freien Luftstrom durch das Bandlaufwerk behindert.
Achten Sie darauf, dass Betriebstemperatur und Luftstrom innerhalb des angegebenen Bereichs liegen
(siehe Spezifikationen).
Liegt die Betriebstemperatur innerhalb des angegebenen Bereichs und bleibt der Fehler bestehen,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Der Fehlercode wird gelöscht, wenn Sie das Bandlaufwerk ausschalten oder in den Wartungsmodus setzen.
2
Stromversorgungsfehler.
Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass sich die externe Stromversorgung entweder den angegebenen Spannungsgrenzwerten
nähert (das Laufwerk ist immer noch in Betrieb) oder außerhalb
der angegebenen Spannungsgrenzwerte liegt (das Laufwerk ist nicht mehr in Betrieb). Gehen Sie wie folgt vor:
Überprüfen Sie, ob der Netzteilanschluss korrekt sitzt.
Überprüfen Sie, ob der Spannungsbereich innerhalb der zulässigen Toleranz
liegt (siehe Spezifikationen).
Liegt die Spannung innerhalb des zulässigen Bereichs und
bleibt der Fehler dennoch bestehen,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Der Fehlercode wird gelöscht, wenn Sie das Bandlaufwerk ausschalten oder in den Wartungsmodus setzen.
3
Firmware-Fehler.
Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass ein Firmware-Fehler aufgetreten ist. Gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das Bandlaufwerk aus und wieder ein.
Wiederholen Sie dann die Operation,
die den Fehler hervorgerufen hat. Der Fehlercode wird gelöscht, wenn Sie das Bandlaufwerk ausschalten oder in den Wartungsmodus setzen.
Bleibt der Fehler bestehen, downloaden Sie die neueste Firmware. Wiederholen Sie dann die Operation.
4
Firmware- oder Bandlaufwerkfehler.
Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass ein Firmware-Fehler
oder ein Hardwarefehler des Bandlaufwerks
aufgetreten ist. Gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das Bandlaufwerk aus und wieder ein.
Wiederholen Sie dann die Operation,
die den Fehler hervorgerufen hat. Der Fehlercode wird gelöscht, wenn Sie das Bandlaufwerk ausschalten oder in den Wartungsmodus setzen.
Bleibt der Fehler bestehen, downloaden Sie die neueste Firmware und wiederholen Sie die Operation.
Ist keine neue Firmware verfügbar,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
5
Hardwarefehler des Bandlaufwerks.
Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass ein
Bandkanal- oder Schreib-/Lesefehler
aufgetreten ist. Um eine Beschädigung des Laufwerks oder Bands zu verhindern,
erlaubt das Laufwerk nicht, dass Sie eine Kassette einlegen, wenn die aktuelle Kassette
erfolgreich ausgegeben werden konnte. Der Fehlercode wird möglicherweise gelöscht,
wenn Sie das Bandlaufwerk aus- und wieder einschalten oder in den Wartungsmodus setzen. Bleibt der Fehler bestehen,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
6
Bandlaufwerk- oder Datenträgerfehler. Das Laufwerk hat festgestellt, dass ein Fehler
aufgetreten ist. Es kann jedoch nicht ermitteln, ob ein Hardwarefehler
oder ein Bandkassettenfehler vorliegt. Gehen Sie wie folgt vor:
Für Fehler beim Schreiben von Daten:
Ist der Fehler beim Schreiben von Daten auf das Band aufgetreten und
die Datenträgerfolgenummer (sie befindet sich auf dem Kassettenetikett)
der beim Auftreten des Fehlers geladenen Bandkassette bekannt,
wiederholen Sie die Operation
mit einer anderen Kassette:
Ist die Operation erfolgreich, ist die ursprüngliche Kassette defekt.
Kopieren Sie die Daten von der defekten Kassette auf eine andere Kassette
und entsorgen Sie die defekte Kassette.
Scheitert die Operation und ist ein anderes Laufwerk verfügbar,
legen Sie die Kassette in das andere Laufwerk ein
und wiederholen Sie die Operation.
Scheitert die Operation, entsorgen Sie die defekte Kassette.
Ist die Operation erfolgreich, legen Sie eine Arbeitskassette (Leerkassette)
in das erste Laufwerk ein und führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose
aus (siehe Funktionscode 1 in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen).
Scheitert die Diagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Ist die Diagnose erfolgreich, ist der Fehler nur vorübergehend aufgetreten.
Scheitert die Operation und ist kein anderes Laufwerk verfügbar,
legen Sie eine Arbeitskassette in das Laufwerk ein und führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose
aus (siehe Funktionscode 1 in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen).
Scheitert die Diagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Ist die Diagnose erfolgreich, entsorgen Sie die defekte Kassette.
Tritt der Fehler mit mehreren Bandkassetten auf oder
kennen Sie die Datenträgerfolgenummer der Bandkassette nicht,
führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose aus (siehe Funktionscode 1 in
Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen):
Scheitert die Diagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Scheitert der Diagnosetest des Schreib-/Lesekopfes,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Ist der Diagnosetest des Schreib-/Lesekopfes erfolgreich, tauschen Sie die Kassetten aus, die den Fehler verursacht haben.
Der Fehlercode wird gelöscht,
wenn Sie die Bandkassette entfernen oder das Laufwerk in den Wartungsmodus setzen.
Für Fehler beim Lesen von Daten:
Ist der Fehler beim Lesen von Banddaten aufgetreten und
die Datenträgerfolgenummer der Bandkassette bekannt,
führen Sie eine der folgenden Prozeduren aus:
Ist ein anderes Laufwerk verfügbar,
legen Sie die Kassette in das andere Laufwerk ein und wiederholen Sie die Operation:
Scheitert die Operation, entsorgen Sie die defekte Kassette.
Ist die Operation erfolgreich, legen Sie eine Arbeitskassette
in das erste Laufwerk ein und führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose
aus (siehe Funktionscode 1 in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen):
Scheitert die Diagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Ist die Diagnose erfolgreich, ist der Fehler nur vorübergehend aufgetreten.
Ist kein anderes Laufwerk verfügbar,
legen Sie eine Arbeitskassette (Leerkassette)
in das Laufwerk ein und führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose
aus (siehe Funktionscode 1 in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen):
Scheitert die Diagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Ist die Diagnose erfolgreich, entsorgen Sie die defekte Kassette.
Tritt der Fehler mit mehreren Bandkassetten auf oder
kennen Sie die Datenträgerfolgenummer der Bandkassette nicht,
führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose aus (siehe Funktionscode 1 in
Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen):
Scheitert die Diagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Scheitert der Diagnosetest des Schreib-/Lesekopfes,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Ist der Diagnosetest des Schreib-/Lesekopfes erfolgreich, tauschen Sie die Kassetten aus, die den Fehler verursacht haben.
Der Fehlercode wird gelöscht,
wenn Sie die Bandkassette entfernen oder das Laufwerk in den Wartungsmodus setzen.
7
Hohe Wahrscheinlichkeit für einen Datenträgerfehler. Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass
ein Fehler aufgrund einer defekten
Bandkassette aufgetreten ist. Wiederholen Sie die Operation mit einer anderen Bandkassette. Tritt der Fehler bei mehreren Bandkassetten auf,
siehe Datenträgerprobleme beheben.
Der Fehlercode wird gelöscht,
wenn Sie die Bandkassette entfernen oder das Laufwerk in den Wartungsmodus setzen.
8
Bandlaufwerk- oder SCSI-Busfehler. Das Bandlaufwerk hat festgestellt, dass
in der Hardware des Bandlaufwerks oder im SCSI-Bus
ein Fehler aufgetreten ist.
Siehe Vom Server berichtete Fehler beheben. Der Fehlercode wird 10 Sekunden nach dem Feststellen des Fehlers durch das Laufwerk gelöscht.
Er wird auch gelöscht, wenn das Laufwerk in den Wartungsmodus gesetzt wird.
9
Fehler der Schnittstelle (RS-422) vom Kassettenarchiv zum Laufwerk. Diese Schnittstelle wird nicht benutzt.
Der Fehlercode wird gelöscht,
wenn das Laufwerk in den Wartungsmodus gesetzt wird.
o, c, b, h, d, E oder F
Keine Zuordnung eines Fehlers oder einer Nachricht.
Möglicherweise besteht ein Problem mit der Einzelzeichenanzeige. Schalten Sie die Einheit aus und wieder ein.
Überprüfen Sie, ob alle Segmente in der Einzelzeichenanzeige aufleuchten.
Ist dies der Fall, ist möglicherweise die Dokumentation
auf einem veralteten Stand (möglicherweise werden in der Dokumentation nicht alle
verfügbaren Fehlercodes beschrieben). Besorgen Sie sich die neueste Version der Dokumentation.
A
Hardwarefehler des Bandlaufwerks. Das Bandlaufwerk hat einen Fehler festgestellt,
der zwar den Betrieb des Bandlaufwerks einschränkt, die Weiterbenutzung aber nicht
verhindert. Bleibt der Fehler bestehen,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell. Das Laufwerk kann benutzt werden, obwohl die Einzelzeichenanzeige weiterhin einen Fehler anzeigt und die
Statusanzeige gelb blinkt.
Der Fehlercode wird möglicherweise gelöscht,
wenn Sie das Bandlaufwerk aus- und wieder einschalten oder in den Wartungsmodus setzen.
C
Das Bandlaufwerk muss gereinigt werden. Reinigen Sie das Bandlaufwerk.
Siehe Bandmechanismus reinigen in "Bandlaufwerk benutzen".
Der Fehlercode wird gelöscht,
wenn Sie das Bandlaufwerk reinigen oder in den Wartungsmodus setzen.
Die Prozedur zum Beheben von SCSI-Busfehlern hängt davon ab,
ob der Fehler permanent oder sporadisch auftritt und ob die
Konfiguration ein einzelnes Bandlaufwerk oder mehrere Bandlaufwerke
enthält. In den folgenden Abschnitten
wird beschrieben, wie die einzelnen Fehlerarten behoben werden.
Permanenten Fehler bei einem einzelnen Laufwerk an einem SCSI-Bus beheben
Achten Sie darauf, dass das Bandlaufwerk eingeschaltet ist.
Achten Sie darauf, dass die SCSI-Adresse des Bandlaufwerks
mit der vom Server zugeordneten SCSI-Adresse identisch ist.
Tauschen Sie den SCSI-Abschluss-Stecker aus und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
Tauschen Sie das SCSI-Kabel und die Interposer (falls vorhanden) aus
und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
Kann der Fehler durch diese Maßnahmen nicht behoben werden,
wenden Sie sich an die Kundenunterstützung von Dell.
Permanenten Fehler bei mehreren Laufwerken an einem SCSI-Bus beheben
Tritt in einer Konfiguration mit mehreren Bandlaufwerken an dem SCSI-Bus ein permanenter Fehler auf,
müssen Sie feststellen,
ob der Fehler bei mehreren Bandlaufwerken auftritt. Tritt der Fehler bei allen
Einheiten an dem SCSI-Bus auf, blockiert der Bus in einer SCSI-Phase
und kann nicht in eine andere Phase wechseln, oder das SCSI-Kabel vom Server zu der ersten Einheit
ist defekt.
Überprüfen Sie, ob das SCSI-Kabel vom Server zu der ersten Einheit angeschlossen ist.
Trennen Sie alle Bandlaufwerke außer dem ersten Bandlaufwerk an dem SCSI-Bus. Versetzen Sie den Abschluss-Stecker zu der ersten SCSI-Einheit.
Führen Sie eine Anwendung aus, um festzustellen, ob der Fehler auftritt.
Tritt der Fehler auf, gehen Sie wie folgt vor:
Tauschen Sie den SCSI-Abschluss-Stecker aus und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
Tauschen Sie das SCSI-Kabel und die Interposer (falls vorhanden) aus
und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
Kann der Fehler durch diese Maßnahmen nicht behoben werden,
wenden Sie sich an die Kundenunterstützung von Dell.
Tritt der Fehler nicht auf, schließen Sie die einzelnen Bandlaufwerke nacheinander wieder an den
Bus an und wiederholen Sie Schritt 3 für das jeweils angeschlossene Bandlaufwerk,
bis Sie feststellen können, welches Laufwerk defekt ist.
Anmerkung: Achten Sie darauf, dass
sich der SCSI-Abschluss-Stecker immer auf dem letzten Bandlaufwerk an dem SCSI-Bus
befindet.
Stellen Sie fest, ob der Fehler nur bei einem einzigen Bandlaufwerk oder aber bei
mehreren Bandlaufwerken auftritt.
Tritt der Fehler nur bei einem einzigen Bandlaufwerk auf,
gehen Sie wie folgt vor:
Tauschen Sie den SCSI-Abschluss-Stecker aus und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
Tauschen Sie das SCSI-Kabel und die Interposer (falls vorhanden) aus
und wiederholen Sie die fehlgeschlagene Operation.
Kann der Fehler durch diese Maßnahmen nicht behoben werden,
wenden Sie sich an die Kundenunterstützung von Dell.
Besteht der Fehler bei mehreren Bandlaufwerken,
ermitteln Sie das erste Bandlaufwerk, bei dem der Fehler auftritt,
und tauschen Sie das SCSI-Kabel aus, mit dem das Bandlaufwerk und der Interposer (falls installiert)
angeschlossen sind.
Sporadisch auftretenden Fehler bei einem einzelnen Laufwerk an einem SCSI-Bus beheben
Tauschen Sie den SCSI-Abschluss-Stecker auf dem Bandlaufwerk aus.
Führen Sie die Operation aus,
die den Fehler verursacht hat. Bleibt der Fehler bestehen,
liegt der Fehler möglicherweise bei dem Kabel.
Stellen Sie fest, welches Kabel den Fehler hervorgerufen hat, indem Sie
die einzelnen Kabel nacheinander austauschen und nach jedem Austauschen eines Kabels
die Operation ausführen, die den Fehler verursacht hat.
Bleibt der Fehler bestehen,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Sporadisch auftretenden Fehler bei mehreren Laufwerken an einem SCSI-Bus beheben
Sehen Sie sich die Fehlerprotokolle des Servers an, um festzustellen,
welches Laufwerk den Fehler verursacht:
Berichtet nur ein einziges Bandlaufwerk einen SCSI-Fehler,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Berichten mehrere Bandlaufwerke SCSI-Fehler, liegt der Fehler möglicherweise
bei dem Abschluss-Stecker oder den SCSI-Kabeln:
Tauschen Sie den Abschluss-Stecker aus. Führen Sie dann die Operation aus,
die den Fehler verursacht hat.
Bleibt der Fehler bestehen, liegt der Fehler möglicherweise
bei den Kabeln.
Stellen Sie fest, welches Kabel den Fehler hervorgerufen hat, indem Sie
die einzelnen Kabel nacheinander austauschen und nach jedem Austauschen eines Kabels
die Operation ausführen, die den Fehler verursacht hat.
Zur Behebung von Fehlern, die sich auf Datenträger beziehen,
ist in der Firmware des Bandlaufwerks Folgendes enthalten:
Diagnose zum Testen der Kassette und des Datenträgers (Test Cartridge & Media Diagnostic),
um festzustellen, ob eine möglicherweise defekte Kassette und das Magnetband
noch benutzt werden können.
Ein System für statistische Analyse und Berichte
(Statistical Analysis and Reporting System, SARS) als Hilfe zum Ermitteln der Ursache
von Fehlern zwischen Datenträgern und Hardware.
Zur Ermittlung der Fehlerursache benutzt das System für statistische Analyse und Berichte
das Leistungsdatenprotokoll der Kassette, das im Kassettenspeicher aufbewahrt wird,
und das Leistungsdatenprotokoll des Laufwerks, das
im löschbaren programmierbaren Nur-Lese-Speicher (EPROM) des Laufwerks aufbewahrt wird. Alle von dem System für statistische Analyse und Berichte festgestellten Fehler
werden als TapeAlert-Kennzeichen an den Server berichtet (siehe TapeAlert-Kennzeichen).
Tritt ein datenträgerbezogener Fehler auf, benutzen Sie die folgende Prozedur:
Wird die Diagnose zum Testen der Kassette und des Datenträgers ausgeführt,
werden die Daten auf dem möglicherweise defekten Band überschrieben. Befinden sich wichtige Daten auf dem Band,
kopieren Sie daher vor diesem Test die Daten auf ein anderes Band.
Falls möglich, benutzen Sie die Bandkassette in einem anderen Bandlaufwerk. Scheitert
die Operation in dem anderen Bandlaufwerk und wird eine
6 oder 7 angezeigt,
tauschen Sie den Datenträger aus. Ist die Operation erfolgreich,
führen Sie die Diagnose zum Testen der Kassette und des Datenträgers
aus (siehe Funktionscode E in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen).
Scheitert die Diagnose zum Testen der Kassette und des Datenträgers,
tauschen Sie den Datenträger aus. Ist die Diagnose erfolgreich,
reinigen Sie das Bandlaufwerk und führen Sie die Bandlaufwerkdiagnose aus
(siehe Bandmechanismus reinigen in "Bandlaufwerk benutzen" und Funktionscode 1
in Diagnose- oder Wartungsfunktion auswählen).
Scheitert die Bandlaufwerkdiagnose,
wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell. Ist die Bandlaufwerkdiagnose
erfolgreich, führen Sie die Operation aus, die den Datenträgerfehler ursprünglich verursacht hat.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Bandlaufwerk von einem Computer zu entfernen:
Achten Sie darauf, dass sich keine Bandkassette im Bandlaufwerk befindet.
Hängen Sie das Laufwerk vom Server ab (Anweisungen enthält die Serverdokumentation).
Schalten Sie den Computer aus. Trennen Sie das Netzkabel
vom Computer und der Netzsteckdose.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
Trennen Sie das interne Netzkabel vom Netzteilanschluss
(Siehe Nummer 3 in Abbildung 2).
Trennen Sie das interne SCSI-Kabel vom SCSI-Anschluss
(siehe Nummer 1 in Abbildung 2).
Entfernen Sie das Bandlaufwerk vom Computer und entfernen Sie alle Befestigungsschrauben
oder Schienen, die sich an der Seite des Bandlaufwerks oder unter dem Bandlaufwerk befinden.
Führen Sie diese Schritte in umgekehrter Reihenfolge aus,
um die Einheit wieder zusammenzusetzen.
TapeAlert ist eine patentierte Technologie
und ein Standard des American National Standards Institute (ANSI), mit dem Bedingungen und Fehler
definiert werden, die bei Bandlaufwerken auftreten können. Diese Technologie
ermöglicht einem Server das Lesen von TapeAlert-Kennzeichen eines Bandlaufwerks
über die SCSI-Schnittstelle. Der Server
liest die Kennzeichen aus der Protokollprüfseite 0x2E.
In Tabelle 5 sind die TapeAlert-Kennzeichen aufgeführt, die von dem
Dell PowerVault 110T LTO-2 Bandlaufwerk
unterstützt werden.
Tabelle 5.TapeAlert-Kennzeichen und Beschreibungen
Vom Bandlaufwerk unterstützte TapeAlert-Kennzeichen
Kennzeichen- nummer
Kennzeichen- parameter
(hexadezimal)
Kennzeichen
Beschreibung
Erforderliche Aktion
3
03h
Permanenter Fehler
(Hard error)
Wird für alle nicht behebbaren Lese-, Schreib- oder Positionierungsfehler gesetzt. (Dieses
Kennzeichen wird zusammen mit Kennzeichen 4, 5 oder 6 gesetzt.)
Siehe erforderliche Aktion für Kennzeichen 4, 5 oder 6 in dieser Tabelle.
4
04h
Datenträger
(Media)
Wird für alle nicht behebbaren Lese-, Schreib- oder Positionierungsfehler gesetzt,
die aufgrund einer defekten Bandkassette auftreten.
Wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
5
05h
Lesefehler
(Read failure)
Wird für alle nicht behebbaren Lesefehler gesetzt, die nicht eindeutig bestimmt werden können
und deren Ursache in einer defekten Bandkassette oder einer
defekten Laufwerkhardware liegen kann.
Wird zudem Kennzeichen 4 gesetzt, ist die Kassette defekt. Wenden Sie sich an die technische Unterstützung von Dell.
Wird Kennzeichen 4 nicht gesetzt,
siehe Fehlercode 6 in Beschreibungen und Fehlerberichtigungen.
6
06h
Schreibfehler
(Write failure)
Wird für alle nicht behebbaren Schreib- oder Positionierungsfehler gesetzt,
die nicht eindeutig bestimmt werden können
und deren Ursache in einer defekten Bandkassette oder einer
defekten Laufwerkhardware liegen kann.
Wird auch Kennzeichen 9 gesetzt,
achten Sie darauf, dass der Schreibschutzschalter so gesetzt ist, dass
Daten auf das Band geschrieben werden können
(siehe Schreibschutzschalter einstellen in "Bandlaufwerk benutzen"). Wird
zudem Kennzeichen 4 gesetzt, ist die Kassette defekt. Tauschen
Sie die Bandkassette aus. Wird Kennzeichen 4 nicht gesetzt, siehe Fehlercode 6
in Beschreibungen und Fehlerberichtigungen.
8
08h
Keine Qualitätsdatenkassette
(Not data grade)
Wird gesetzt, wenn schwere Servofehler beim Laden einer Bandkassette auftreten.
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk feststellt, dass die Bandkassette
schreibgeschützt ist.
Achten Sie darauf, dass der Schreibschutzschalter der Kassette so gesetzt ist, dass
Daten auf das Band geschrieben werden können
(siehe Schreibschutzschalter einstellen in "Bandlaufwerk benutzen").
10
0Ah
Keine Entnahme
(No removal)
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk einen Entladebefehl erhält, nachdem der Server
die Bandkassette gegen Entnahme geschützt hat.
Siehe Dokumentation für das Betriebssystem des Servers.
11
0Bh
Reinigungskassette
(Cleaning media)
Wird gesetzt, wenn Sie eine Reinigungskassette in das Laufwerk einlegen.
Keine Aktion erforderlich.
12
0Ch
Nicht unterstütztes Format (Unsupported format)
Wird gesetzt, wenn ein nicht unterstützter Kassettentyp in das Laufwerk geladen wird oder
das Kassettenformat beschädigt wurde.
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk festgestellt hat, dass es routinemäßig gereinigt werden muss.
Reinigen Sie das Bandlaufwerk so bald wie möglich. Das Laufwerk kann zwar den Betrieb fortsetzen,
Sie sollten es jedoch bald reinigen. Siehe Bandmechanismus reinigen in "Bandlaufwerk benutzen".
22
16h
Reinigungskassette abgenutzt
(Expired clean)
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk feststellt, dass
die Reinigungskassette abgenutzt ist.
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk eine Reinigungskassette erwartet, die geladene Kassette
aber keine Reinigungskassette ist.
Benutzen Sie eine gültige Reinigungskassette.
30
1Eh
Hardware A
Wird gesetzt, wenn ein Hardwarefehler aufgetreten ist, bei dem das Bandlaufwerk zwecks
Fehlerbehebung in Grundstellung gebracht werden muss.
Wird der Fehler durch die Grundstellung nicht behoben, benutzen Sie den Fehlercode
der Einzelzeichenanzeige, der Benutzerschnittstelle des Kassettenarchivs oder der
SCSI-Laufwerkprüfdaten. Siehe Beschreibungen und Fehlerberichtigungen.
31
1Fh
Hardware B
Wird gesetzt, wenn die internen Selbsttests des Bandlaufwerks gescheitert sind.
Benutzen Sie den Fehlercode
der Einzelzeichenanzeige, der Benutzerschnittstelle des Kassettenarchivs oder der
SCSI-Laufwerkprüfdaten. Siehe Beschreibungen und Fehlerberichtigungen.
32
20h
Schnittstelle
(Interface)
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk feststellt, dass
ein Problem mit der SCSI-, Fibre-Channel- oder RS-422-Schnittstelle vorliegt.
Wird gesetzt, wenn ein Fehler auftritt, bei dem die Kassette aus dem Laufwerk entladen
werden muss.
Entladen Sie die Bandkassette und laden Sie sie erneut.
34
22h
Fehler beim Downloaden
(Download fail)
Wird gesetzt, wenn ein FMR-Image nicht erfolgreich über die SCSI-Schnittstelle
auf das Bandlaufwerk downgeloadet werden konnte.
Überprüfen Sie, ob es sich um das korrekte
Image handelt. Downloaden Sie das FMR-Image erneut.
36
24h
Laufwerktemperatur
(Drive temperature)
Wird gesetzt, wenn der Temperatursensor des Laufwerks angibt, dass die Laufwerktemperatur
die empfohlene Temperatur des Computers überschreitet (siehe Spezifikationen).
Wird gesetzt, wenn das Bandlaufwerk festgestellt hat, dass die
Spannung der externen Stromversorgung sich den angegebenen maximalen Spannungsgrenzwerten nähert
oder außerhalb des angegebenen Spannungsbereichs liegt (siehe Spezifikationen).
Bandverzeichnis beim Entladen ungültig
(Tape directory invalid at unload)
Wird gesetzt, wenn das Bandverzeichnis auf der Bandkassette, die vorher entladen wurde,
beschädigt ist. Die Leistung beim Suchen von Dateien vermindert sich.
Erstellen Sie das Bandverzeichnis erneut, indem Sie alle Daten lesen.
52
34h
Schreibfehler im Bandsystembereich
(Tape system area write failure)
Wird gesetzt, wenn die vorher entladene Bandkassette ihren Systembereich nicht erfolgreich schreiben konnte.
Kopieren Sie die Daten auf eine andere Bandkassette. Entsorgen Sie dann die alte Kassette.
53
35h
Lesefehler im Bandsystembereich
(Tape system area read failure)
Wird gesetzt, wenn der Bandsystembereich beim Laden nicht erfolgreich gelesen werden konnte.
Kopieren Sie die Daten auf eine andere Bandkassette. Entsorgen Sie dann die alte Kassette.
Können Sie die Kassette nicht manuell entfernen, wenden Sie sich an den Kundendienst.
Achtung: Das Laufwerk darf zu Reparaturzwecken nur vom Kundendienst geöffnet werden.
Wird das Laufwerk geöffnet und versucht, eine andere Reparatur
als das manuelle Entfernen einer Bandkassette auszuführen,
geht der Gewährleistungsanspruch verloren.
Kassette entfernen
Kann das Bandlaufwerk eine Bandkassette nicht ausgeben,
können Sie die Kassette manuell entfernen. Für die Prozedur sind
folgende Werkzeuge erforderlich:
2,5-mm-Inbusschlüssel
Kleiner Schraubendreher oder Potentiometerwerkzeug
2-mm-Schraubenschlüssel
Kreuzschlitz-Schraubendreher Nr. 3
Nadelzange
Taschenlampe (optional)
Achtung: Vor der Ausführung dieser Prozedur Folgendes beachten:
Es müssen vorher alle normalen Methoden zum Entfernen der Bandkassette aus dem Laufwerk
versucht worden sein.
Bei dieser Prozedur kann die festgeklemmte Bandkassette beschädigt werden. Wird diese Prozedur verwendet, müssen die Daten der festgeklemmten Bandkassette
auf eine andere Kassette kopiert werden.
Wird angenommen, dass die Kassette beschädigt ist,
darf sie nicht mehr verwendet werden.
Wird bei dieser Prozedur ein elektrischer Schraubendreher
verwendet, kann das Band beschädigt werden.
Nie den Schreib-/Lesekopf oder elektronische Komponenten
innerhalb des Laufwerks berühren,
da diese Elemente verschmutzt oder durch elektrostatische Entladung
beschädigt werden können.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bandkassette manuell zu entfernen:
Bringen Sie das Laufwerk so in Position, dass die Vorderseite
zu Ihnen hin zeigt. Stellen Sie das Bandlaufwerk dann auf seine linke Seite
(siehe Abbildung 3).
Suchen Sie die Zugriffsöffnung unten an der Einheit
(siehe Nummer 1 in Abbildung 3).
Führen Sie einen 2,5-mm-Inbusschlüssel in die Zugriffsöffnung und setzen Sie ihn
in die Schraube des Abrollspulenmotors ein.
Öffnen Sie die Klappe des Kassettenladeschachts und
suchen Sie die Markierung (siehe Nummer 2 in Abbildung 3)
auf der Aufrollspule der Kassette.
Abbildung 3.Bandkassette auf gerissenes Band überprüfen
Achtung: In dem folgenden Schritt den Inbusschlüssel im Uhrzeigersinn und
nicht gegen den Uhrzeigersinn drehen. Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn
kann das Band beschädigt werden.
Überprüfen Sie, ob das Band gerissen ist.
Achten Sie auf die Markierung (siehe Nummer 2 in Abbildung 3)
auf der Aufrollspule der Kassette, während Sie
den Inbusschlüssel (siehe Nummer 1 in Abbildung 3) im Uhrzeigersinn drehen
(der Inbusschlüssel darf sich nicht gegen den Uhrzeigersinn bewegen):
Spüren Sie einen Widerstand am Inbusschlüssel,
während Sie versuchen, die Schraube am Abrollspulenmotor im Uhrzeigersinn zu drehen,
machen Sie mit Schritt 7 weiter.
Dreht sich die Aufrollspule, wenn die Schraube des Abrollspulenmotors
mit dem Inbusschlüssel im Uhrzeigersinn gedreht wird,
ist das Band nicht gerissen. Machen Sie mit Schritt 6 weiter.
Dreht sich die Aufrollspule nicht, wenn die Schraube des Abrollspulenmotors
mit dem Inbusschlüssel im Uhrzeigersinn gedreht wird und dreht sich die Schraube des Aufrollspulenmotors frei,
ist das Band gerissen. Sie müssen Sie Position des Bandmitnehmers ermitteln. Setzen Sie hierzu einen kleinen Schraubendreher oder ein Potentiometerwerkzeug
in die Zugriffsöffnung für das Zahnrad des Lademechanismusmotors
ein (siehe Nummer 3 in Abbildung 3). Drehen Sie den Schraubendreher
gegen den Uhrzeigersinn. Möglicherweise müssen Sie längere Zeit drehen:
Bewegt sich die Kassette nach oben, bedeutet dies, dass sich das Band vollständig
in der Kassette befindet und der Bandmitnehmer in Ausgangsposition ist. Drehen Sie den Schraubendreher weiter,
bis die Kassette ausgegeben wird. Entfernen Sie die Kassette.
Spüren Sie einen Widerstand und bewegt sich die Kassette nicht nach oben,
ist der Bandmitnehmer nicht in Grundstellung. Wenden Sie sich an den Kundendienst.
Drehen Sie den Inbusschlüssel weiter,
bis Sie einen Widerstand spüren. Das Band wurde so weit zurückgespult wie dies ohne
Ausfädeln möglich ist.
Anmerkung: Die Anzahl der erforderlichen Drehungen
hängt von der Position des Bandanfangs auf der Aufrollspule der Kassette ab.
Möglicherweise müssen Sie den Inbusschlüssel längere Zeit drehen.
Lassen Sie den Inbusschlüssel weiterhin in der unteren Zugriffsöffnung und
führen Sie einen kleinen Schraubendreher oder ein Potentiometerwerkzeug
in die Zugriffsöffnung für das Zahnrad des Lademechanismusmotors
(siehe Nummer 3 in Abbildung 3).
Drehen Sie das Zahnrad des Lademechanismusmotors mit dem kleinen Schraubendreher
(siehe Nummer 3 in Abbildung 3)
gegen den Uhrzeigersinn (siehe Pfeil), während Sie
unter Beibehaltung des Drehmoments auf die Schraube des Abrollspulenmotors
den Inbusschlüssel (siehe Nummer 1 in Abbildung 3)
im Uhrzeigersinn drehen. Wenn Sie den Schraubendreher drehen,
bewegt sich der Inbusschlüssel leicht.
Drehen Sie mit dem kleinen Schraubendreher das Zahnrad des Lademechanismusmotors
weiterhin gegen den Uhrzeigersinn (in Entnahmerichtung):
Wenn Sie keinen Widerstand am Inbusschlüssel spüren und die Kassette sich langsam nach oben
und aus dem Kassettenladeschacht bewegt und ausgegeben wird,
war die Prozedur erfolgreich. Entfernen Sie den kleinen Schraubendreher und machen Sie mit Schritt 10 weiter.
Spüren Sie einen Widerstand am Inbusschlüssel und bewegt sich die Kassette nicht,
liegt ein Stau im Lademechanismus vor oder der Bandmitnehmer ist nicht in Grundstellung.