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Verwenden der Controllerkarte AHA-2940U2-OEM – Benutzerhandbuch

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Verwenden der Controllerkarte: AHA-2940U2-OEM – Benutzerhandbuch

 

Verwenden von SCSI-Peripheriegeräten Anzeige der SCSI-Peripheriegeräte beim Systemstart Installieren mehrerer SCSI-Karten
Anschließen des LED-Anschlusses Verwenden von SCSI- und IDE (EIDE)-Peripheriegeräten Ersetzen der SCSI-Karte eines anderen Herstellers durch eine Adaptec SCSI-Karte

Übersicht

In diesem Abschnitt finden Sie nützliche Informationen über die Verwendung der Adapterkarte AHA-2940U2-OEM und der SCSI-Peripheriegeräte. Weitere Informationen zu einem bestimmten Gerät finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem SCSI-Peripheriegerät.


Verwenden von SCSI-Peripheriegeräten

Festplatten

  • Alle SCSI-Festplatten müssen vorformatiert, partitioniert und logisch formatiert werden, bevor Daten darauf gespeichert werden können. Die meisten SCSI-Festplatten werden werkseitig vorformatiert und müssen nicht noch einmal formatiert werden.
  • Wenn Sie eine neue SCSI-Festplatte an Ihre SCSI-Karte anschließen, müssen Sie die Festplatte partitionieren und logisch formatieren. Verwenden Sie hierzu unter DOS und Windows (3.x und 95/98) die DOS-Befehle Fdisk und Format (Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Computer und in den DOS- und Windows-Handbüchern). Informationen zu anderen Betriebssystemen finden Sie in der Dokumentation zum Betriebssystem.

  • Wenn Sie von einer SCSI-Festplatte starten, vergewissern Sie sich, daß im CMOS-Setup Ihres Computers für die Festplatte (oder Laufwerke) die für SCSI-Festplatten erforderliche Einstellung None (Keine) oder No Drives Installed (Keine Laufwerke installiert) angegeben ist. Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Computer.
  • Sind sowohl SCSI- als auch Nicht-SCSI (z. B. IDE)-Festplatten installiert, dient normalerweise die Nicht-SCSI-Festplatte als Startlaufwerk. Wenn Ihr Computer BBS (BIOS Boot Specification; dt. BIOS-Startspezifikation) unterstützt, können Sie SCSI- und andere Laufwerke nebeneinander verwenden und angeben, von welchem Laufwerk gestartet wird. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Computer.

Ultra2-Festplattenlaufwerke

  • Verwenden Sie Ultra2-Peripheriegeräte nicht zusammen mit anderen Peripheriegeräten. Durch das Anschließen von Nicht-Ultra2-Festplatten an den Ultra2-Anschluß sinkt die Leistung des Ultra2 SCSI-Segments auf dem SCSI-Bus auf das Leistungsniveau von Ultra SCSI (40 MB/s).
  • Schließen Sie Ultra2-Festplatten nur an den Ultra2-Anschluß der Adapterkarte AHA-2940U2-OEM an.
    Interne und externe Ultra2-Anschlüsse

  • Interne Ultra2-Peripheriegeräte werden mit werkseitig deaktiviertem Abschluß geliefert. Diese Einstellung kann nicht geändert werden. Ein ordnungsgemäßer Abschluß ist durch den Abschlußwiderstand am Ende des internen Ultra2 SCSI-Kabels gewährleistet.

Scanner

  • Sie müssen die vom Hersteller des Scanners bereitgestellten speziellen Software-Treiber installieren. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Scanner.

Anzeige der SCSI-Peripheriegeräte beim Systemstart

Beim Systemstart wird jedes an die Adapterkarte AHA-2940U2-OEM angeschlossene Peripheriegerät durch seine SCSI-ID, den Namen, das SCSI-Segment, an das es angeschlossen ist (Ultra2 oder Fast/Ultra) und den Modus (LVD-Ultra2 oder SE-Ultra) identifiziert (Low Voltage Differential; dt. Niederspannungsdifferential – Single Ended; dt. asymmetrisch). Beim Systemstart wird z. B. eine Meldung wie die folgende auf dem Bildschirm angezeigt:

SCSI ID:0 Seagate ST39173LC Ultra2 LVD

In diesem Beispiel ist dem Peripheriegerät die SCSI-ID 0 zugewiesen, "Seagate ST39173LC" ist der Name des Peripheriegeräts. ”Ultra2” gibt an, daß das Peripheriegerät an das Ultra2 SCSI-Segment angeschlossen ist, und ”LVD” bedeutet, daß das Peripheriegerät im LVD-Ultra2-Modus arbeitet.

Die LVD-Technologie ist die Voraussetzung für Ultra2. Läuft das Peripheriegerät im LVD-Ultra2-Modus, so ist die maximale Transferrate auf das Ultra2 SCSI-Leistungsniveau (80 MB/s) eingestellt. Die SE-Technologie ist die Voraussetzung, die Fast und Ultra SCSI ermöglicht. Läuft das Peripheriegerät im SE-Ultra-Modus, so ist die maximale Transferrate auf das Ultra SCSI-Leistungsniveau (40 MB/s) eingestellt.

HINWEIS: Ist ein Peripheriegerät im SE-Modus an ein Ultra2 SCSI-Segment angeschlossen (z. B. ein oder mehrere an das Ultra2 SCSI-Segment angeschlossene Wide Ultra/Ultra-Peripheriegeräte), hat dies zur Folge, daß das Ultra2 SCSI-Segment Geschwindigkeiten von bis zu 40 MB/s statt 80 MB/s verwendet. 

Installieren mehrerer SCSI-Karten

  • Sie können mehrere SCSI-Karten in Ihrem Computer installieren. Die verfügbaren Systemressourcen (z. B. IRQ-Einstellungen, E/A-Anschlußadressen, BIOS-Adressen usw.) stellen hierbei die einzigen Einschränkungen dar.
  • Jede installierte SCSI-Karte bildet einen eigenen SCSI-Bus mit einer eigenen Reihe von SCSI-Peripheriegeräten. SCSI-IDs können mehrfach verwendet werden, vorausgesetzt, die ID wird dabei einem SCSI-Peripheriegerät an einer jeweils anderen SCSI-Karte zugewiesen (z. B. kann an jede SCSI-Karte ein SCSI-Peripheriegerät mit der SCSI-ID 2 angeschlossen werden).
  • Wenn Sie über zwei oder mehr SCSI-Karten verfügen, aktivieren Sie nur das BIOS der Start-SCSI-Karte, und deaktivieren Sie das BIOS der übrigen SCSI-Karten.

Anschließen des LED-Anschlusses

(Optionale Funktion) Die meisten Computer verfügen über eine LED-Betriebsanzeige für die Festplatte auf der Vorderseite des Geräts. Sie können das Kabel vom LED-Anschluß auf der Hauptplatine lösen und an den LED-Anschluß auf der SCSI-Karte anschließen. Dann leuchtet die LED auf der Vorderseite des Computers immer auf, wenn der SCSI-Bus aktiv ist (siehe Abbildung 2).

HINWEIS: Wenn Sie auch Nicht-SCSI-Festplattenlaufwerke (z. B. IDE-Laufwerke) verwenden, sollten Sie die LED des Computers nicht an die SCSI-Karte anschließen, da die LED sonst keine Aktivitäten von Nicht-SCSI-Festplatten mehr anzeigt. 
Anschließen des LED-Kabels an den LED-Anschluß

Verwenden von SCSI- und IDE (EIDE)-Peripheriegeräten

  • Alle Adaptec SCSI-Karten können zusammen mit einem anderen im Computer installierten Controller (IDE, EIDE, RLL usw.) verwendet werden.
  • Sind sowohl SCSI- als auch Nicht-SCSI (z. B. IDE)-Festplatten installiert, dient normalerweise die Nicht-SCSI-Festplatte als Startlaufwerk. In diesem Fall müssen Sie das BIOS auf der SCSI-Karte deaktivieren (siehe Erweiterte Konfigurationsoptionen). Wenn Ihr Computer BBS (BIOS Boot Specification/BIOS-Startspezifikation) unterstützt, können Sie SCSI- und andere Laufwerke nebeneinander verwenden und angeben, von welchem Laufwerk gestartet wird. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Computer.
  • Sie können ein IDE-Peripheriegerät nicht an eine SCSI-Karte und ein SCSI-Peripheriegerät nicht an eine IDE-Karte (Controller) anschließen.
  • Deaktivieren Sie das BIOS der SCSI-Karte, wenn keine SCSI-Festplatten installiert sind (siehe Erweiterte Konfigurationsoptionen).

Ersetzen der SCSI-Karte eines anderen Herstellers durch eine Adaptec SCSI-Karte

  • SCSI ist zwar ein Standard, die Übersetzung von Daten auf eine Festplatte ist jedoch nicht festgelegt. Jeder Hersteller von SCSI-Karten verwendet ein eigenes Übersetzungsschema für das Schreiben von Daten auf eine Festplatte. Wenn Sie eine Festplatte verwenden möchten, die zuvor an eine SCSI-Karte eines anderen Herstellers angeschlossen war, führen Sie eine Vorformatierung der Festplatte durch, nachdem Sie sie an die Adaptec SCSI-Karte angeschlossen haben. (Siehe Verwenden der SCSI-Festplattendienstprogramme.)
VORSICHT: Bei einer Vorformatierung werden alle Daten auf dem Laufwerk zerstört. Achten Sie darauf, vor der Durchführung einer Vorformatierung eine Sicherungskopie Ihrer Daten zu erstellen.

 

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