User Guide

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Optionen auf der Systemplatine installieren: Dell Precision-410 Desktopsysteme

Optionen auf der Systemplatine installieren: Dell™ Precision™-410 Desktopsysteme


Überblick

Dieses Kapitel beschreibt die Aufrüstverfahren folgender Systemkomponenten:

  • PCI- (Peripheral Component Interconnect [Peripherikomponenten-
    Zusammenschaltung]), AGP- (Accelerated Graphics Port [beschleunigte
    Grafikschnittstelle]) und ISA- (Industry-Standard Architecture [Industrie-
    Standardarchitectur]) Erweiterungskarten
  • Systemspeicher
  • SEC- (Single-Edge Contact [einseitiger Kontakt]) Mikroprozessor-Chipkarte

Außerdem wird der Austausch der Stützbatterie erklärt, für den Fall, daß dieser später notwendig werden sollte.

Abb. 9-1 zeigt die in diesem Kapitel beschriebenen Komponenten auf der Systemplatine.

 
Abbildung 9-1. Komponenten auf der Systemplatine

Erweiterungskarten

Das System nimmt eine Mischung von maximal sechs Erweiterungskarten auf, einschließlich 32-Bit-PCI-Karten, einer 8- oder 16-Bit-ISA- und einer 32-Bit-AGP-Karte (Abb. 9-2 zeigt typische Beispiele dieser Karten.)

Abbildung 9-2. Erweiterungskarten

Steckplätze

Auf der Systemplatine befinden sich sieben Steckplatzkontaktleisten. Die Steckplatzkontaktleisten PCI1 bis PCI5 unterstützen 32-Bit-PCI-Erweiterungskarten; die AGP-Steckplatzkontaktleiste unterstützt eine 32-Bit-AGP-Erweiterungskarte; und die Steckplatzkontaktleiste ISA1 unterst ützt eine 8- oder 16-Bit-ISA-Erweiterungkarte.

HINWEIS: Da die Kontaktleiste ISA1 einen Steckplatz mit der Kontaktleiste PCI5 teilt, kann jeweils nur eine der beiden Karten eingebaut werden.

PCI4 besitzt eine Steckplatzerweiterung, um einen PCI-RAID-Kontroller zu unterstützen (siehe Abb. 9-1).

Erweiterungskarte einbauen

Zum Einbau einer Erweiterungskarte sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Beim Einbau einer Nicht-Plug-and-Play-ISA-Erweiterungskarte, das ISA-Konfigurationsprogramm (IKP) aufrufen und die neue Erweiterungskarte zur Konfiguration hinzufügen.

    Für Hinweise hierzu siehe "Einsatz des ISA-Konfigurationsprogramms".

    HINWEIS: Wenn eine PCI- oder Plug-and-Play-Erweiterungskarte eingebaut wird, führt das System automatisch alle erforderlichen Konfigurationen während der Neustartroutine durch.

  2. Erweiterungskarte auf den Einbau vorbereiten, und Systemgehäuse gemäß den Anleitungen in "Systemgehäuse entfernen" entfernen.

    VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.

    Informationen zum Konfigurieren der Karte, Herstellen interner Verbindungen und weitere anwenderspezifische Einstellungen siehe die Dokumentation zur Karte.

    VORSICHT: Einige Netzwerkkarten starten das System automatisch, wenn sie angeschlossen werden. Zum Schutz vor elektrischem Stromschlag ist der Computer vor dem Einbau von Erweiterungskarten vom Stromnetz zu trennen.

  3. Die Schraube des Abdeckblechs losschrauben und das Abdeckblech der zu verwendenden Steckplatzöffnung entfernen (siehe Abb. 9-3).

    Schraube für den Einbau der Erweiterungskarte aufbewahren.

  4. Abbildung 9-3. Abdeckblech entfernen
  5. Erweiterungskarte einbauen.

    Bei einer Erweiterungskarte voller Baulänge das Vorderteil der Karte in die entsprechende Kartenführung an der vorderen Innenseite des Chassis einsetzen, während die Karte in ihren Steckplatz eingesetzt wird.

    Den Platinenstecker fest in die entsprechende Kontaktleiste auf der Steckplatine schieben. Die Karte vorsichtig hin und her bewegen, bis sie fest sitzt (siehe Abb. 9-4).

  6. Abbildung 9-4. Erweiterungskarte einbauen
  7. Wenn die Karte fest in der Kontaktleiste steckt, das Montageblech mit der in Schritt 3 entfernten Schraube fixieren.
  8. Alle notwendigen Kabelverbindungen zur Karte herstellen.

    Die nötigen Informationen befinden sich in der Dokumentation zur Karte.

  9. Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz anschließen und einschalten.

    HINWEIS: Nach dem Entfernen und Wiederanbringen des Systemgehäuses wird die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten Systemneustart einblenden:

    ALERT! Cover was previously removed.

    (Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)

  10. Zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung das System-Setup-
    Programm aufrufen und "Chassis Intrusion" auf "Not Detected" setzen.

    Anleitungen hierzu befinden sich in, "Das System-Setup-Programm".

    HINWEIS: Wenn ein Setup-Paßwort durch einen Dritten vergeben wurde, ist der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen.

Erweiterungskarte ausbauen

Eine Erweiterungskarte wird wie folgt ausgebaut:

  1. Zum Entfernen einer Nicht-Plug-and-Play-ISA-Erweiterungskarte das ISA-Konfigurationsprogramm (IKP) aufrufen und die Erweiterungskarte von der Konfiguration entfernen.

    Anleitungen hierzu befinden sich in, "Einsatz des ISA-Konfigurationsprogramms".

  2. Systemgehäuse gemäß den Anleitungen in "Systemgehäuse entfernen" entfernen.

    VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.

  3. Falls erforderlich, alle Kabelverbindungen zur Karte lösen.
  4. Das Halterungsblech der zu entfernenden Karte abschrauben.
  5. Die Karte an den oberen Ecken fassen und aus der Kontaktleiste ziehen.
  6. Wenn die Karte nicht wieder eingebaut werden soll, ist ein Abdeckblech über die Steckplatzöffnung zu setzen.

    HINWEIS: Der Einbau eines Abdeckblechs vor leeren Steckplatzöffnungen ist erforderlich, um den Vorschriften der Funkentstörverordnung zu genügen. Außerdem werden Staub und Schmutz aus dem System ferngehalten.

  7. Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz anschließen und einschalten.

    HINWEIS: Nach dem Entfernen und Wiederanbringen des Systemgehäuses wird die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten Systemneustart einblenden:

    ALERT! Cover was previously removed.

    (Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)

  8. Zum Zurücksetzen der Warnung das System-Setup-Programm aufrufen und "Chassis Intrusion" auf "Not Detected" setzen.

    Anleitungen hierzu befinden sich in, "Das System-Setup-Programm".

    HINWEIS: Wenn ein Setup-Paßwort durch einen Dritten vergeben wurde, ist der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen.


Systemspeicher erweitern

Dell Precision 410-Systeme können nichtgepufferte oder registrierte SDRAM- (Synchronous Dynamic Random-Access Memory [synchroner dynamischer Direkzugriffspeicher, Doppelreihen-Speichermodul]) Chips, die Fehlerkorrekturfähigkeiten (ECC) bieten, aufnehmen.

Der Systemspeicher kann mit nichtgepufferten SDRAM-DIMMs (Dual In-line Memory Module [Doppelreihen-Speichermodul]) bis auf 512 MB oder mit registrierten SDRAM-DIMMs bis auf 1024 MB erweitert werden (siehe Tab. 9-1 und 9-2). Nichtgepufferte und registrierte SDRAM DIMMs können nicht gemischt werden.

Abb. 9-5 zeigt die DIMMs und DIMM-Sockel.

Abbildung 9-5. DIMMs und DIMM-Sockel

Richtlinien für den DIMM-Einbau

Zum Erweitern des Systemsspeichers können die DIMMs in beliebiger Reihenfolge eingebaut werden. Für den optimalen Systembetrieb empfiehlt Dell, die DIMMs beginnend mit Sockel A (am nächsten zum oberen Rand der Systemplatine) einzubauen und zwischen den eingebauten DIMMs keinen Sockel freizulassen.

Die Tabellen 9-1 und 9-2 zeigen Beispiele gültiger Speicherkonfigurationen.

Table 9-1. Beispiel nichtgepufferter SDRAM-DIMM-Konfigurationsoptionen


Gesamt-
speicher
DIMM-Sockel
A B C D
  64 MB 32 MB 32 MB

  64 MB 64 MB


  96 MB 32 MB 32 MB 32 MB
128 MB 32 MB 32 MB 32 MB 32 MB
192 MB 64 MB 64 MB 32 MB 32 MB
256 MB 128 MB 128 MB

384 MB 64 MB 64 MB 128 MB 128 MB
512 MB 128 MB 128 MB 128 MB 128 MB

Table 9-2. Beispiel nichtgepufferter SDRAM-DIMM-Konfigurationsoptionen

Gesamt-
speicher
DIMM-Sockel
A B C D
256 MB 256 MB


512 MB 256 MB 256 MB

768 MB 256 MB 256 MB 256 MB
1024 MB 256 MB 256 MB 256 MB 256 MB

Zum Aufrüsten des Systemspeichers sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Systemgehäuse gemäß der Anleitungen in "Systemgehäuse entfernen" entfernen.

    VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.

  2. Für den Zugriff auf die DIMM-Sockel auf der Systemplatine ist das Netzteil gemäß der Beschreibung des Abschnitts "Netzteil von der Systemplatine wegdrehen" zur Seite zu drehen.
  3. Die DIMM-Sockel zum Installieren oder Austauschen der DIMMs
    feststellen.
  4. Die nötigen DIMMs für die gewünschte Speichergröße einbauen oder austauschen.

    Den Anleitungen der Abschnitte "DIMM einbauen" oder "DIMM ausbauen" weiter unten in diesem Abschnitt folgen.

  5. Das Netzteil wieder in seine Position zurückdrehen und sicherstellen, daß der Sicherungshaken ordnungsgemäß einhakt.
  6. Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz anschließen und einschalten.

    HINWEIS: Nach dem Entfernen und Wiederanbringen des Systemgehäuses wird die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten Systemneustart einblenden:

    ALERT! Cover was previously removed.

    (Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)

    Das System stellt fest, daß der neue Systemspeicher nicht mit den vorhandenen Systemkonfigurationsdaten übereinstimmt und erzeugt die folgende Meldung:

    The amount of system memory has changed.
    Strike the F1 key to continue, F2 to run the setup utility

    (Die Größe des Systemspeichers hat sich geändert.
    F1 zum Weitermachen, F2 zum Aufrufen des Setup-Programms)

  7. <F2> drücken, um das System-Setup-Programm aufzurufen, und die Anzeige der Kategorie "System Memory" in der unteren rechten Ecke von Seite 1 zu überprüfen.

    Das System sollte die Kategorie "System Memory" bereits auf den neuen Wert geändert haben. Den Eintrag des Feldes prüfen.

    HINWEIS: Wenn eine falsche Speichergröße ausgegeben wird, sind Computer und Peripherie auszuschalten und vom Netz zu trennen. Anschlie ßend das Gehäuse entfernen, das Netzteil zur Seite drehen Das Netzteil zur Seite drehen und überprüfen, ob alle DIMMs fest in ihren Sockeln sitzen. Danach die Schritte 5, 6 und 7 wiederholen.

  8. Während das System-Setup-Programm läuft, die Chassiseingriffswarnung zurücksetzen, indem "Chassis Intrusion" auf "Not Detected" gesetzt wird.

    Für Anleitungen hierzu siehe "Das System-Setup-Programm".

    HINWEIS: Wenn ein Setup-Paßwort durch einen Dritten vergeben wurde, ist der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen.

  9. Erscheint in der Kategorie "System Memory" der richtige Wert, das System-Setup-Programm mit der <Esc>-Taste verlassen.
  10. Die Dell-Diagnose aufrufen und die einwandfreie Funktion aller eingebauten DIMMs testen.

    Hinweise zum Aufruf der Dell-Diagnose und Abhilfe bei Problemen siehe das Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.

DIMM einbauen

Wenn bereits ein DIMM in dem zu verwendenden Sockel eingebaut ist, muß es ausgebaut werden. Hierzu die Anleitungen des nächsten Unterabschnitts, "DIMM ausbauen", anwenden.

Ein DIMM wird wie folgt eingebaut (siehe Abb. 9-6):

  1. Die Plastikklammern an beiden Enden des Sockels auffinden und soweit nach außen drücken, bis sie in geöffneter Stellung
    einschnappen.
  2. Das DIMM gerade in die Steckplatzführung in der Mitte des Sockels drücken, bis die Sicherungsklammern um das DIMM herum
    einschnappen.

  3. Abbildung 9-6. Ein DIMM einbauen
DIMM ausbauen

Für den Ausbau eines DIMMs die Sicherungsklammern nach außen und so weit auseinanderbiegen, daß sich das DIMM aus dem Sockel löst (siehe Abb. 9-7). Es sollte etwas herausspringen.

Abbildung 9-7. Ein DIMM ausbauen

Mikroprozessor aufrüsten

Um für zukünftige Steigerungen der Geschwindigkeit und Funktionalit ät gerüstet zu sein, kann ein zweiter Mikroprozessor hinzugefü gt oder entweder der primäre oder sekundäre Mikroprozessors ausgetauscht werden.

VORSICHT: Der sekundäre Mikroprozessor muß in bezug auf Typ und Taktrate mit dem ersten Prozessor identisch sein.

Jeder Prozessor und dessen assoziierter L2-Cachespeicher (Level-2) befinden sich in einer SEC-Chipkarte, die in einen dedizierten Sockel auf der Systemplatine eingebaut wird. In Systemen mit nur einem Prozessor ist eine Abschlußkarte im sekundären Prozessorsockel eingebaut. Der folgende Unterabschnitt beschreibt den Einbau und Austausch einer SEC-Chipkarte in den primären oder sekundären Prozessorsockel.

Mikroprozessor hinzufügen oder austauschen

Der Mikroprozessoraufrüstsatz enthält folgende Komponenten:

  • Die neue SEC-Prozessorchipkarte mit montiertem Wärmeableitblech
  • Zwei Rändelschrauben zum Sichern des Wärmeableitblechs

Eine SEC-Chipkarte wird wie folgt hinzugefügt oder ausgetauscht.

HINWEIS: Dell empfiehlt, dieses Verfahren nur von technisch erfahrenem Servicepersonal ausführen zu lassen.
  1. Systemgehäuse gemäß den Anweisungen in, "Systemgehäuse entfernen" entfernen.

    VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.

  2. Das Netzteil gemäß der Beschreibung des Abschnitts "Netzteil von der Systemplatine wegdrehen" zur Seite drehen.
  3. Wenn ein zweiter Prozessor zu einem System mit einem Prozessor hinzugefügt wird, ist die Abschlußkarte aus dem sekundären SEC-
    Chipkartensockel zu entfernen (mit "SLOT1_SEC" beschriftet).

    Die Verriegelungslaschen der SEC-Chipkarte nach innen drücken, bis sie in ihrer Position einrasten. Die Abschlußkarte gerade herausziehen, um sie aus dem Steckplatz zu entfernen.

  4. Wenn ein eingebauter Prozessor ausgetauscht wird, ist die vorhandene SEC-Chipkarten-/Wärmeableitblechbaugruppe aus dem Sockel zu entfernen.

    Die beiden großen Rändelschrauben, mit denen das Wärmeableitblech auf der Systemplatine befestigt ist, herausdrehen. Die Ausstoßklinken der SEC-
    Chipkarte nach innen drücken, bis sie an ihrem Platz einschnappen. Die SEC-Chipkarte sicher fassen und aus der Führungsträgereinheit herausziehen (siehe Abb. 9-8). Zum Herausnehmen der SEC-Chipkarte aus der Kontaktleiste ist ein wesentlicher Kraftaufwand (eventuell bis 15 Pfund) erforderlich.

  5. Abbildung 9-8. SEC-Chipkarten-/Wärmeableitblechbaugruppe ausbauen
  6. Den neuen SEC-Chipkarten-/Wärmeableitblechbausatz in den Anschluß auf der Systemplatine schieben.

    Die SEC-Chipkarte fest in den Sockel stecken, bis sie vollständig eingesteckt wurde und die Klinken einschnappen. Zum Einsetzen der SEC-Chipkarte in die Kontaktleiste ist ein wesentlicher Kraftaufwand (eventuell bis 25 Pfund) erforderlich. Die beiden großen Rändelschrauben, mit denen das Kühlblech auf der Systemplatine befestigt ist, anbringen oder ersetzen.

  7. Falls nötig, die Prozessor-Taktratenbrücke ändern (Abb. B-1 zeigt die Position der Steckbrücken auf der Systemplatine).

    Die Prozessor-Taktratenbrücke sollte auf die interne Taktrate des installierten Mikroprozessors eingestellt sein. Beispiel: Für einen 350-MHz Intel Pentium II-Prozessor sollte ein Steckbrückenblock auf die mit "350MHZ" beschrifteten Stifte gesteckt sein (siehe Anhang B, "Hardwarekonfigurationsmerkmale", für weitere Informationen zu den Steckbrücken).

  8. Das Netzteil wieder in seine Position zurückdrehen und sicherstellen, daß der Sicherungshaken ordnungsgemäß einhakt.
  9. Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz anschließen und einschalten.

    Das System stellt während des Neustarts das Vorhandensein des neuen Prozessors fest und ändert die Systemkonfigurationsdaten im System-Setup-Programm automatisch.

    HINWEIS: Nach dem Entfernen und Wiederanbringen des Systemgehäuses wird die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten Systemneustart einblenden:

    ALERT! Cover was previously removed.

    (Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)

  10. System-Setup-Programm aufrufen und sicherstellen, daß im Systemdatenbereich der Typ und die Anzahl der installierten Prozessoren korrekt angezeigt ist.

    Siehe "Das System-Setup-Programm".

  11. Während das System-Setup-Programm läuft, die Chassiseingriffswarnung zurücksetzen, indem "Chassis Intrusion " (Chassiseingriff) auf "Not Detected" (Nicht festgestellt) gesetzt wird.

    Für Anleitungen hierzu siehe "Das System-Setup-Programm".

    HINWEIS: Wenn ein Setup-Paßwort durch einen Dritten vergeben wurde, ist der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen.

  12. Wenn ein zweiter Mikroprozessor eingebaut wurde und das System unter dem Betriebssystem Windows NT 4.0 läuft, ist das Betriebssystem neu zu installieren.

    Für Anleitungen siehe die Dokumentation zu Windows NT.

    Wenn Windows NT 4.0 neu installiert wird, erkennt das Betriebssystem den zweiten Mikroprozessor.

  13. Die Dell-Diagnose aufrufen, um die korrekte Funktion des Mikroprozessors zu überprüfen.

    Hinweise zum Aufruf der Dell-Diagnose und Abhilfe bei Problemen siehe das Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.


Batterie austauschen

Die 3,0-Volt-CR2032-Kleinbatterie auf der Systemplatine erhält bei ausgeschaltetem System Systemkonfiguration, Datum und Uhrzeit, die in einem speziellen Speicherbereich abgelegt sind.

Die Lebensdauer der Batterie beträgt bis zu zehn Jahre. Die Batterie mu ß u.U. ausgetauscht werden, wenn beim Neustart des Systems ein falsches Datum oder eine inkorrekte Uhrzeit angezeigt wird, zusammen mit einer der folgenden Meldungen:

Time-of-day not set - please run SETUP program

(Uhrzeit ist nicht eingestellt - Bitte das SETUP-Programm ausführen)

oder

Invalid configuration information -
please run SETUP program

(Ungültige Konfigurationsinformation -
SETUP-Programm ausführen)

oder

Strike the F1 key to continue,
F2 to run the setup utility

(Mit F1 fortfahren,
mit F2 SETUP-Programm ausführen)

Um festzustellen, ob die Batterie ausgetauscht werden muß, Systemzeit und Datum über das System-Setup-Programm korrigieren und das Programm korrekt verlassen, um die Änderungen abzuspeichern. Das System ausschalten und für einige Stunden vom Stromnetz trennen. Danach wieder an das Netz anschließen, einschalten und das System-Setup-Programm aufrufen. Sind Zeit und Datum wieder nicht korrekt, muß die Batterie ausgetauscht werden.

Es kann auch ohne Batterie mit dem System gearbeitet werden. Da die von der Batterie gespeisten Konfigurationsdaten verloren gehen, wenn das System vom Netz getrennt wird, müssen das System-Setup-Programm wieder aufgerufen und die Konfigurationsdaten neu eingegeben werden.

WARNING
Bei falschem Einbau einer neuen Batterie besteht Explosionsgefahr. Die Batterie nur gegen denselben oder einen gleichwertigen vom Hersteller empfohlenen Typ austauschen. Leere Batterien sind entsprechend den Herstelleranweisungen zu entsorgen.

Zum Austausch der Batterie gegen eine CR2032-Lithium-Knopfzellenbatterie sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Falls noch nicht geschehen, eine Kopie der Systemkonfigurationsdaten des System-Setup-Programms erstellen.

    Sollten die Einstellungen beim Austauschen der Batterie verloren gehen, können sie anhand der notierten oder ausgedruckten Systemkonfigurationsdaten wiederhergestellt werden. Hinweise hierzu siehe "Das System-Setup Programm".

  2. Systemgehäuse gemäß den Anweisungen in "Systemgehäuse entfernen" entfernen.

    VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.

  3. Für den Zugriff auf die Batterie auf der Systemplatine ist das Netzteil gemäß der Beschreibung des Abschnitts "Netzteil von der Systemplatine wegdrehen" zur Seite zu drehen.

    HINWEIS: Wenn ein CD-ROM- oder Festplattelaufwerk im oberen 5, 25-Zoll-Laufwerkschacht den Zugang zur Batterie blockiert, könnte es n ützlich sein, die Frontverkleidung zu entfernen und das Laufwerk etwas nach vorne zu schieben, um mehr Platz zum Arbeiten zu haben. Für Hinweise hierzu siehe die Abschnitte unter den Titeln "Frontverkleidung entfernen und ersetzen" und "Laufwerk in einen 5,25-Zoll-Laufwerk-schatcht einbauen"
  4. Die alte Batterie auffinden und entfernen.

    Die Batterie befindet sich in einem mit "BATTERY" beschrifteten Sockel vorne links oben auf der Systemplatine, wenn Sie an der Seite des Systems stehen (siehe Abb. 9-1).

    VORSICHT: Beim Heraushebeln der Batterie aus dem Sockel mit einem flachen Gegenstand darauf achten, daß die Systemplatine nicht berührt wird. Sicherstellen, daß der Gegenstand vor dem Heraushebeln der Batterie zwischen Batterie und Sockel eingesetzt wurde. Andernfalls kö nnte die Systemplatine durch Lösen des Sockels oder Unterbrechen der Leiterbahnen beschädigt werden.

    Die Batterie mit den Fingern oder einem flachen, nichtleitenden Gegenstand (z.B. einem Plastik-Schraubenzieher) aus dem Sockel lösen (siehe Abb. 9-9).

  5. Abbildung 9-9. Systembatterie und Batteriesockel
  6. Die neue Batterie einsetzen.

    Die Batterie so ausrichten, daß die mit "+" gekennzeichnete Seite nach oben zeigt. Die Batterie so in den Sockel einsetzen, daß sie einrastet.

  7. Das Netzteil wieder in seine Position zurückdrehen und sicherstellen, da ß der Sicherungshaken ordnungsgemäß einhakt.
  8. Die Systemabdeckung befestigen, das System und die Peripheriegeräte ans Netz anschließen und einschalten.

    HINWEIS: Nach dem Entfernen und Wiederanbringen des Systemgehäuses wird die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten Systemneustart einblenden:

    ALERT! Cover was previously removed.

    (Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)

  9. Das System-Setup-Programm aufrufen und die einwandfreie Funktion der Batterie überprüfen.

    Für Hinweise zum Aufruf des System-Setup-Programms siehe "Das System-Setup-Programm".

    Im System-Setup-Programm korrektes Datum und Zeit in den Kategorien "Time" und "Date", sowie weitere Konfigurationsdaten eingeben. Mit der in Schritt 1 erstellten Kopie die richtigen Einstellungen anderer Systemkonfigurationsinformationen wieder herstellen. Anschließend das System-Setup-Programm
    verlassen.

  10. Während das System-Setup-Programm läuft, die Chassiseingriffswarnung zurücksetzen, indem "Chassis Intrusion " auf "Not Detected" gesetzt wird.

    Für Anleitungen hierzu siehe "Das System-Setup-Programm".

    HINWEIS: Wenn ein Setup-Paßwort durch einen Dritten vergeben wurde, ist der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen.

  11. System ausschalten und wenigstens zehn Minuten lang vom Netz getrennt lassen.
  12. Nach mindestens zehn Minuten das System wieder an das Netz anschließen, einschalten und das System-Setup-Programm aufrufen. Sind Datum und Zeit wieder falsch, siehe das Kapitel "Wie Sie Hilfe bekommen" im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch zu Hinweisen, wie Sie technische Unterstützung erhalten.

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