Dieses Kapitel beschreibt die Aufrüstverfahren folgender
Systemkomponenten:
-
PCI- (Peripheral Component Interconnect [Peripherikomponenten-
Zusammenschaltung]), AGP- (Accelerated Graphics Port [beschleunigte
Grafikschnittstelle]) und ISA- (Industry-Standard Architecture [Industrie-
Standardarchitectur]) Erweiterungskarten
- Systemspeicher
- SEC- (Single-Edge Contact [einseitiger Kontakt]) Mikroprozessor-Chipkarte
Außerdem wird der Austausch der Stützbatterie erklärt,
für den Fall, daß dieser später notwendig werden sollte.
Abb. 9-1 zeigt die in diesem Kapitel beschriebenen Komponenten auf der
Systemplatine.
Abbildung 9-1. Komponenten auf der Systemplatine
Das System nimmt eine Mischung von maximal sechs Erweiterungskarten auf,
einschließlich 32-Bit-PCI-Karten, einer 8- oder 16-Bit-ISA- und einer
32-Bit-AGP-Karte (Abb. 9-2 zeigt typische Beispiele dieser Karten.)
Auf der Systemplatine befinden sich sieben Steckplatzkontaktleisten.
Die Steckplatzkontaktleisten PCI1 bis PCI5 unterstützen
32-Bit-PCI-Erweiterungskarten; die
AGP-Steckplatzkontaktleiste unterstützt eine
32-Bit-AGP-Erweiterungskarte; und die Steckplatzkontaktleiste ISA1 unterst
ützt eine 8- oder 16-Bit-ISA-Erweiterungkarte.
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HINWEIS:
Da die Kontaktleiste ISA1 einen Steckplatz mit der Kontaktleiste
PCI5 teilt, kann jeweils nur eine der beiden Karten eingebaut werden.
PCI4 besitzt eine Steckplatzerweiterung, um einen PCI-RAID-Kontroller zu
unterstützen (siehe Abb. 9-1). |
Zum Einbau einer Erweiterungskarte sind folgende Schritte erforderlich:
-
Beim Einbau einer Nicht-Plug-and-Play-ISA-Erweiterungskarte, das
ISA-Konfigurationsprogramm (IKP) aufrufen und die neue Erweiterungskarte zur
Konfiguration hinzufügen.
Für Hinweise hierzu siehe
"Einsatz des ISA-Konfigurationsprogramms".
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HINWEIS:
Wenn eine PCI- oder
Plug-and-Play-Erweiterungskarte eingebaut wird,
führt das System automatisch alle erforderlichen Konfigurationen
während der Neustartroutine durch. |
-
Erweiterungskarte auf den Einbau vorbereiten, und Systemgehäuse
gemäß den Anleitungen in
"Systemgehäuse entfernen" entfernen.
 |
VORSICHT:
Zuerst "Schutz vor
elektrostatischen Entladungen" in den
Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen. |
Informationen zum Konfigurieren der Karte, Herstellen interner Verbindungen
und weitere anwenderspezifische Einstellungen siehe die Dokumentation zur
Karte.
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VORSICHT:
Einige Netzwerkkarten starten
das System automatisch, wenn sie
angeschlossen werden. Zum Schutz vor elektrischem Stromschlag ist der
Computer vor dem Einbau von Erweiterungskarten vom Stromnetz zu trennen. |
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Die Schraube des Abdeckblechs losschrauben und das Abdeckblech der zu
verwendenden Steckplatzöffnung entfernen (siehe Abb. 9-3).
Schraube für den Einbau der Erweiterungskarte aufbewahren.
- Erweiterungskarte einbauen.
Bei einer Erweiterungskarte voller Baulänge das Vorderteil der Karte in
die entsprechende Kartenführung an der vorderen Innenseite des Chassis
einsetzen, während die Karte in ihren Steckplatz eingesetzt wird.
Den Platinenstecker fest in die entsprechende Kontaktleiste auf der
Steckplatine schieben. Die Karte vorsichtig hin und her bewegen, bis sie
fest sitzt (siehe Abb. 9-4).
Abbildung 9-4. Erweiterungskarte einbauen
- Wenn die Karte fest in der Kontaktleiste steckt, das Montageblech
mit der in Schritt 3 entfernten Schraube fixieren.
- Alle notwendigen Kabelverbindungen zur Karte herstellen.
Die nötigen Informationen befinden sich in der Dokumentation zur Karte.
-
Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz
anschließen und einschalten.
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HINWEIS:
Nach dem Entfernen und
Wiederanbringen des Systemgehäuses wird
die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten
Systemneustart einblenden: |
ALERT! Cover was previously removed.
(Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)
-
Zum Zurücksetzen der Chassiseingriffswarnung das System-Setup-
Programm aufrufen und "Chassis Intrusion" auf "Not Detected"
setzen.
Anleitungen hierzu befinden sich in,
"Das System-Setup-Programm".
 |
HINWEIS:
Wenn ein Setup-Paßwort
durch einen Dritten vergeben wurde, ist
der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der
Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen. |
Eine Erweiterungskarte wird wie folgt ausgebaut:
-
Zum Entfernen einer Nicht-Plug-and-Play-ISA-Erweiterungskarte das
ISA-Konfigurationsprogramm (IKP) aufrufen und die Erweiterungskarte von der
Konfiguration entfernen.
Anleitungen hierzu befinden sich in,
"Einsatz des ISA-Konfigurationsprogramms".
- Systemgehäuse gemäß den Anleitungen in
"Systemgehäuse entfernen" entfernen.
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VORSICHT:
Zuerst "Schutz vor
elektrostatischen Entladungen" in den
Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen. |
- Falls erforderlich, alle Kabelverbindungen zur Karte lösen.
- Das Halterungsblech der zu entfernenden Karte abschrauben.
- Die Karte an den oberen Ecken fassen und aus der Kontaktleiste
ziehen.
- Wenn die Karte nicht wieder eingebaut werden soll, ist ein Abdeckblech
über die Steckplatzöffnung zu setzen.
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HINWEIS:
Der Einbau eines Abdeckblechs
vor leeren Steckplatzöffnungen
ist erforderlich, um den Vorschriften der Funkentstörverordnung zu
genügen. Außerdem werden Staub und Schmutz aus dem System
ferngehalten. |
- Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz
anschließen und einschalten.
 |
HINWEIS:
Nach dem Entfernen und
Wiederanbringen des Systemgehäuses wird
die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten
Systemneustart einblenden: |
ALERT! Cover was previously removed.
(Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)
- Zum Zurücksetzen der Warnung das System-Setup-Programm aufrufen und
"Chassis Intrusion" auf "Not Detected" setzen.
Anleitungen hierzu befinden sich in,
"Das System-Setup-Programm".
 |
HINWEIS:
Wenn ein Setup-Paßwort
durch einen Dritten vergeben wurde, ist
der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der
Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen. |
Dell Precision 410-Systeme können nichtgepufferte oder registrierte
SDRAM-
(Synchronous Dynamic Random-Access Memory [synchroner dynamischer
Direkzugriffspeicher, Doppelreihen-Speichermodul]) Chips, die
Fehlerkorrekturfähigkeiten (ECC) bieten, aufnehmen.
Der Systemspeicher kann mit nichtgepufferten SDRAM-DIMMs (Dual In-line Memory
Module [Doppelreihen-Speichermodul]) bis auf 512 MB oder mit registrierten
SDRAM-DIMMs bis auf 1024 MB erweitert werden (siehe Tab. 9-1 und 9-2).
Nichtgepufferte und
registrierte SDRAM DIMMs können nicht gemischt werden.
Abb. 9-5 zeigt die DIMMs und DIMM-Sockel.
Zum Erweitern des Systemsspeichers können die DIMMs in beliebiger
Reihenfolge eingebaut werden. Für den optimalen Systembetrieb empfiehlt
Dell, die DIMMs beginnend mit Sockel A (am nächsten zum oberen Rand der
Systemplatine) einzubauen und zwischen den eingebauten DIMMs keinen Sockel
freizulassen.
Die Tabellen 9-1 und 9-2 zeigen Beispiele gültiger
Speicherkonfigurationen.
Table 9-1. Beispiel nichtgepufferter SDRAM-DIMM-Konfigurationsoptionen
Gesamt-
speicher |
DIMM-Sockel |
| A |
B |
C |
D |
|
64 MB |
32 MB |
32 MB |
|
|
| 64 MB |
64 MB |
|
|
|
| 96 MB |
32 MB |
32 MB |
32 MB |
|
| 128 MB |
32 MB |
32 MB |
32 MB |
32 MB |
| 192 MB |
64 MB |
64 MB |
32 MB |
32 MB |
|
256 MB |
128 MB |
128 MB |
|
|
|
384 MB |
64 MB |
64 MB |
128 MB |
128 MB |
|
512 MB |
128 MB |
128 MB |
128 MB |
128 MB |
Table 9-2. Beispiel nichtgepufferter SDRAM-DIMM-Konfigurationsoptionen
Gesamt-
speicher |
DIMM-Sockel |
| A |
B |
C |
D |
| 256 MB |
256 MB |
|
|
|
| 512 MB |
256 MB |
256 MB |
|
|
|
768 MB |
256 MB |
256 MB |
256 MB |
|
|
1024 MB |
256 MB |
256 MB |
256 MB |
256 MB |
Zum Aufrüsten des Systemspeichers sind folgende Schritte erforderlich:
-
Systemgehäuse gemäß der Anleitungen in
"Systemgehäuse entfernen" entfernen.
 |
VORSICHT:
Zuerst "Schutz vor
elektrostatischen Entladungen" in den
Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen. |
-
Für den Zugriff auf die DIMM-Sockel auf der Systemplatine ist das
Netzteil gemäß der Beschreibung des Abschnitts
"Netzteil von der Systemplatine wegdrehen"
zur Seite zu drehen.
- Die DIMM-Sockel zum Installieren oder Austauschen der DIMMs
feststellen.
- Die nötigen DIMMs für die gewünschte Speichergröße
einbauen oder austauschen.
Den Anleitungen der Abschnitte "DIMM einbauen" oder "DIMM
ausbauen" weiter unten in diesem Abschnitt folgen.
- Das Netzteil wieder in seine Position zurückdrehen und sicherstellen,
daß der Sicherungshaken ordnungsgemäß einhakt.
- Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz
anschließen und einschalten.
 |
HINWEIS:
Nach dem Entfernen und
Wiederanbringen des Systemgehäuses wird
die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten
Systemneustart einblenden: |
ALERT! Cover was previously removed.
(Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)
Das System stellt fest, daß der neue Systemspeicher nicht mit den
vorhandenen Systemkonfigurationsdaten übereinstimmt und erzeugt die
folgende Meldung:
The amount of system memory has changed.
Strike the F1 key to continue, F2 to run the setup utility
(Die Größe des Systemspeichers hat sich geändert.
F1 zum Weitermachen, F2 zum Aufrufen des Setup-Programms)
- <F2> drücken, um das System-Setup-Programm aufzurufen, und die
Anzeige der Kategorie "System Memory" in der unteren rechten Ecke
von Seite 1 zu überprüfen.
Das System sollte die Kategorie "System Memory" bereits auf den
neuen Wert geändert haben. Den Eintrag des Feldes prüfen.
 |
HINWEIS:
Wenn eine falsche Speichergröße
ausgegeben wird, sind Computer und Peripherie auszuschalten und vom Netz zu trennen. Anschlie
ßend das Gehäuse entfernen, das Netzteil zur Seite drehen Das
Netzteil zur Seite drehen und überprüfen, ob alle DIMMs fest in
ihren Sockeln sitzen. Danach die Schritte 5, 6 und 7 wiederholen. |
- Während das System-Setup-Programm läuft, die
Chassiseingriffswarnung zurücksetzen, indem "Chassis Intrusion"
auf "Not Detected" gesetzt wird.
Für Anleitungen hierzu siehe
"Das System-Setup-Programm".
 |
HINWEIS:
Wenn ein Setup-Paßwort
durch einen Dritten vergeben wurde, ist
der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der
Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen. |
-
Erscheint in der Kategorie "System Memory" der richtige Wert, das
System-Setup-Programm mit der <Esc>-Taste verlassen.
- Die Dell-Diagnose aufrufen und die einwandfreie Funktion aller eingebauten
DIMMs testen.
Hinweise zum Aufruf der Dell-Diagnose und Abhilfe bei Problemen siehe
das Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.
Wenn bereits ein DIMM in dem zu verwendenden Sockel eingebaut ist, muß
es ausgebaut werden. Hierzu die Anleitungen des nächsten
Unterabschnitts, "DIMM ausbauen", anwenden.
Ein DIMM wird wie folgt eingebaut (siehe Abb. 9-6):
-
Die Plastikklammern an beiden Enden des Sockels auffinden und soweit nach
außen drücken, bis sie in geöffneter Stellung
einschnappen.
- Das DIMM gerade in die Steckplatzführung in der Mitte des Sockels
drücken, bis die Sicherungsklammern um das DIMM herum
einschnappen.
Für den Ausbau eines DIMMs die Sicherungsklammern nach außen und
so weit auseinanderbiegen, daß sich das DIMM aus dem Sockel löst
(siehe Abb. 9-7). Es sollte etwas herausspringen.
Um für zukünftige Steigerungen der Geschwindigkeit und Funktionalit
ät gerüstet zu sein, kann ein zweiter Mikroprozessor hinzugefü
gt oder entweder der primäre oder sekundäre Mikroprozessors
ausgetauscht werden.
 |
VORSICHT:
Der sekundäre
Mikroprozessor muß in bezug auf Typ und
Taktrate mit dem ersten Prozessor identisch sein. |
Jeder Prozessor und dessen assoziierter L2-Cachespeicher (Level-2) befinden
sich in einer SEC-Chipkarte, die in einen dedizierten Sockel auf der
Systemplatine eingebaut wird. In Systemen mit nur einem Prozessor ist eine
Abschlußkarte im sekundären Prozessorsockel eingebaut. Der
folgende Unterabschnitt beschreibt den Einbau und Austausch einer
SEC-Chipkarte in den primären oder sekundären Prozessorsockel.
Der Mikroprozessoraufrüstsatz enthält folgende Komponenten:
- Die neue SEC-Prozessorchipkarte mit montiertem Wärmeableitblech
- Zwei Rändelschrauben zum Sichern des Wärmeableitblechs
Eine SEC-Chipkarte wird wie folgt hinzugefügt oder ausgetauscht.
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HINWEIS:
Dell empfiehlt, dieses
Verfahren nur von technisch erfahrenem
Servicepersonal ausführen zu lassen. |
-
Systemgehäuse gemäß den Anweisungen in,
"Systemgehäuse entfernen" entfernen.
 |
VORSICHT:
Zuerst "Schutz vor
elektrostatischen Entladungen" in den
Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen. |
- Das Netzteil gemäß der Beschreibung des Abschnitts
"Netzteil von der Systemplatine wegdrehen"
zur Seite drehen.
- Wenn ein zweiter Prozessor zu einem System mit einem Prozessor hinzugefügt
wird, ist die Abschlußkarte aus dem sekundären SEC-
Chipkartensockel zu entfernen (mit "SLOT1_SEC" beschriftet).
Die Verriegelungslaschen der SEC-Chipkarte nach innen drücken, bis sie
in ihrer Position einrasten. Die Abschlußkarte gerade herausziehen, um
sie aus dem Steckplatz zu entfernen.
- Wenn ein eingebauter Prozessor ausgetauscht wird, ist die vorhandene
SEC-Chipkarten-/Wärmeableitblechbaugruppe aus dem Sockel zu entfernen.
Die beiden großen Rändelschrauben, mit denen das Wärmeableitblech
auf der Systemplatine befestigt ist, herausdrehen. Die Ausstoßklinken
der SEC-
Chipkarte nach innen drücken, bis sie an ihrem Platz einschnappen. Die
SEC-Chipkarte sicher fassen und aus der Führungsträgereinheit
herausziehen (siehe Abb. 9-8). Zum Herausnehmen der SEC-Chipkarte aus der
Kontaktleiste ist ein wesentlicher Kraftaufwand (eventuell bis 15 Pfund)
erforderlich.
Abbildung 9-8. SEC-Chipkarten-/Wärmeableitblechbaugruppe ausbauen
-
Den neuen SEC-Chipkarten-/Wärmeableitblechbausatz in den Anschluß
auf der Systemplatine schieben.
Die SEC-Chipkarte fest in den Sockel stecken, bis sie vollständig
eingesteckt wurde und die Klinken einschnappen. Zum Einsetzen der
SEC-Chipkarte in die Kontaktleiste ist ein wesentlicher Kraftaufwand
(eventuell bis 25 Pfund) erforderlich. Die beiden großen Rändelschrauben,
mit denen das Kühlblech auf der Systemplatine befestigt
ist, anbringen oder ersetzen.
- Falls nötig, die Prozessor-Taktratenbrücke ändern
(Abb. B-1
zeigt die Position der Steckbrücken auf der Systemplatine).
Die Prozessor-Taktratenbrücke sollte auf die interne Taktrate des
installierten Mikroprozessors eingestellt sein. Beispiel: Für einen
350-MHz Intel Pentium II-Prozessor sollte ein Steckbrückenblock auf die
mit "350MHZ" beschrifteten Stifte gesteckt sein (siehe Anhang B,
"Hardwarekonfigurationsmerkmale",
für weitere Informationen zu den Steckbrücken).
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Das Netzteil wieder in seine Position zurückdrehen und sicherstellen,
daß der Sicherungshaken ordnungsgemäß einhakt.
- Systemgehäuse befestigen, Computer und Peripheriegeräte an das Netz
anschließen und einschalten.
Das System stellt während des Neustarts das Vorhandensein des neuen
Prozessors fest und ändert die Systemkonfigurationsdaten im
System-Setup-Programm automatisch.
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HINWEIS:
Nach dem Entfernen und
Wiederanbringen des Systemgehäuses wird
die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten
Systemneustart einblenden: |
ALERT! Cover was previously removed.
(Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)
-
System-Setup-Programm aufrufen und sicherstellen, daß im
Systemdatenbereich der Typ und die Anzahl der installierten Prozessoren
korrekt angezeigt ist.
Siehe
"Das System-Setup-Programm".
- Während das System-Setup-Programm läuft, die
Chassiseingriffswarnung zurücksetzen, indem "Chassis Intrusion
" (Chassiseingriff) auf "Not Detected" (Nicht festgestellt)
gesetzt wird.
Für Anleitungen hierzu siehe
"Das System-Setup-Programm".
 |
HINWEIS:
Wenn ein Setup-Paßwort
durch einen Dritten vergeben wurde, ist
der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der
Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen. |
-
Wenn ein zweiter Mikroprozessor eingebaut wurde und das System unter dem
Betriebssystem Windows NT 4.0 läuft, ist das Betriebssystem neu zu
installieren.
Für Anleitungen siehe die Dokumentation zu Windows NT.
Wenn Windows NT 4.0 neu installiert wird, erkennt das Betriebssystem den
zweiten Mikroprozessor.
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Die Dell-Diagnose aufrufen, um die korrekte Funktion des Mikroprozessors zu
überprüfen.
Hinweise zum Aufruf der Dell-Diagnose und Abhilfe bei Problemen siehe
das Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.
Die 3,0-Volt-CR2032-Kleinbatterie auf der Systemplatine erhält bei
ausgeschaltetem System Systemkonfiguration, Datum und Uhrzeit, die in einem
speziellen Speicherbereich abgelegt sind.
Die Lebensdauer der Batterie beträgt bis zu zehn Jahre. Die Batterie mu
ß u.U. ausgetauscht werden, wenn beim Neustart des Systems ein falsches
Datum oder eine inkorrekte Uhrzeit angezeigt wird, zusammen mit einer der
folgenden Meldungen:
Time-of-day not set - please run SETUP program
(Uhrzeit ist nicht eingestellt - Bitte das SETUP-Programm ausführen)
oder
Invalid configuration information -
please run SETUP program
(Ungültige Konfigurationsinformation -
SETUP-Programm ausführen)
oder
Strike the F1 key to continue,
F2 to run the setup utility
(Mit F1 fortfahren,
mit F2 SETUP-Programm ausführen)
Um festzustellen, ob die Batterie ausgetauscht werden muß, Systemzeit
und Datum über das System-Setup-Programm korrigieren und das Programm
korrekt verlassen, um die Änderungen abzuspeichern. Das System
ausschalten und für einige Stunden vom Stromnetz trennen. Danach wieder
an das Netz anschließen, einschalten und das System-Setup-Programm
aufrufen. Sind Zeit und Datum wieder nicht korrekt, muß die Batterie
ausgetauscht werden.
Es kann auch ohne Batterie mit dem System gearbeitet werden. Da die von der
Batterie gespeisten Konfigurationsdaten verloren gehen, wenn das System vom
Netz getrennt wird, müssen das System-Setup-Programm wieder aufgerufen
und die Konfigurationsdaten neu eingegeben werden.
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WARNING |
|
Bei falschem Einbau einer neuen Batterie besteht Explosionsgefahr. Die
Batterie nur gegen denselben oder einen gleichwertigen vom Hersteller
empfohlenen Typ austauschen. Leere Batterien sind entsprechend den
Herstelleranweisungen zu entsorgen. |
Zum Austausch der Batterie gegen eine CR2032-Lithium-Knopfzellenbatterie sind
folgende Schritte erforderlich:
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Falls noch nicht geschehen, eine Kopie der Systemkonfigurationsdaten des
System-Setup-Programms erstellen.
Sollten die Einstellungen beim Austauschen der Batterie verloren gehen,
können sie anhand der notierten oder ausgedruckten
Systemkonfigurationsdaten
wiederhergestellt werden. Hinweise hierzu siehe
"Das System-Setup Programm".
- Systemgehäuse gemäß den Anweisungen in
"Systemgehäuse entfernen"
entfernen.
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VORSICHT:
Zuerst "Schutz vor
elektrostatischen Entladungen" in den
Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.
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-
Für den Zugriff auf die Batterie auf der Systemplatine ist das
Netzteil gemäß der Beschreibung des Abschnitts
"Netzteil von der Systemplatine wegdrehen"
zur Seite zu drehen.
-
Die alte Batterie auffinden und entfernen.
Die Batterie befindet sich in einem mit "BATTERY" beschrifteten
Sockel vorne links oben auf der Systemplatine, wenn Sie an der Seite des
Systems stehen (siehe Abb. 9-1).
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VORSICHT:
Beim Heraushebeln der Batterie
aus dem Sockel mit einem flachen
Gegenstand darauf achten, daß die Systemplatine nicht berührt
wird. Sicherstellen, daß der Gegenstand vor dem Heraushebeln der
Batterie zwischen Batterie und Sockel eingesetzt wurde. Andernfalls kö
nnte die Systemplatine durch Lösen des Sockels oder Unterbrechen der
Leiterbahnen beschädigt werden. |
Die Batterie mit den Fingern oder einem flachen, nichtleitenden Gegenstand
(z.B. einem Plastik-Schraubenzieher) aus dem Sockel lösen (siehe Abb. 9-9).
Abbildung 9-9. Systembatterie und Batteriesockel
- Die neue Batterie einsetzen.
Die Batterie so ausrichten, daß die mit "+" gekennzeichnete
Seite nach oben zeigt. Die Batterie so in den Sockel einsetzen, daß
sie einrastet.
-
Das Netzteil wieder in seine Position zurückdrehen und sicherstellen, da
ß der Sicherungshaken ordnungsgemäß einhakt.
- Die Systemabdeckung befestigen, das System und die Peripheriegeräte ans
Netz anschließen und einschalten.
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HINWEIS:
Nach dem Entfernen und
Wiederanbringen des Systemgehäuses wird
die Chassiseingriffswarnung die folgende Meldung beim nächsten
Systemneustart einblenden: |
ALERT! Cover was previously removed.
(Achtung! Systemgehäuse wurde entfernt.)
- Das System-Setup-Programm aufrufen und die einwandfreie
Funktion der Batterie überprüfen.
Für Hinweise zum Aufruf des System-Setup-Programms siehe
"Das System-Setup-Programm".
Im System-Setup-Programm korrektes Datum und Zeit in den Kategorien
"Time" und "Date", sowie weitere Konfigurationsdaten eingeben.
Mit der in Schritt 1 erstellten Kopie die richtigen Einstellungen anderer
Systemkonfigurationsinformationen wieder herstellen. Anschließend das
System-Setup-Programm
verlassen.
- Während das System-Setup-Programm läuft, die
Chassiseingriffswarnung zurücksetzen, indem "Chassis Intrusion
" auf "Not Detected" gesetzt wird.
Für Anleitungen hierzu siehe
"Das System-Setup-Programm".
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HINWEIS:
Wenn ein Setup-Paßwort
durch einen Dritten vergeben wurde, ist
der Netzwerk-Administrator um Informationen zum Zurücksetzen der
Chassiseingriffswarnung zu Rate zu ziehen. |
- System ausschalten und wenigstens zehn Minuten lang vom Netz getrennt lassen.
- Nach mindestens zehn Minuten das System wieder an das Netz anschließen,
einschalten und das System-Setup-Programm aufrufen. Sind Datum und Zeit
wieder falsch, siehe das Kapitel "Wie Sie Hilfe bekommen" im
Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch zu Hinweisen, wie Sie technische
Unterstützung erhalten.