Wenn das System nicht erwartungsgemäß funktioniert, führen Sie zuerst die in diesem Abschnitt beschriebenen Fehlerbehebungsverfahren aus. In diesem Abschnitt werden Sie durch einige Vorprüfungen und Verfahren geleitet, mit denen grundlegende Systemprobleme gelöst werden können. Der Abschnitt enthält auch Fehlerbehebungsverfahren für Komponenten innerhalb des Systems. Bevor Sie mit einem der Verfahren unter diesem Abschnitt beginnen, führen Sie die folgenden Schritte durch:
Lesen Sie die "Sicherheitshinweise" im Systeminformationshandbuch.
Halten Sie den Schlüssel für das Systemschloss bereit.
Sicherheit geht vor - für Sie und das System
Die Verfahren in diesem Handbuch verlangen das Abnehmen der Systemabdeckung und das Arbeiten im Innern des Systems. Führen Sie keine Wartungsarbeiten am System durch, die über das in diesem Handbuch oder in anderen Systemdokumentationen Beschriebene hinausgehen. Halten Sie sich genau an die gegebenen Anleitungen. Lesen Sie alle Verfahren in den "Sicherheitshinweisen" im Systeminformationshandbuch genau durch.
Beachten Sie die folgenden Vorsichtshinweise bei der Arbeit im Innern des Systems:
VORSICHT: Die Netzteile dieses Systems können gefährliche Hochspannungen und andere elektrische Gefahren erzeugen, die zu Körperverletzungen führen können. Nur ausgebildete Service-Techniker sind befugt, die Systemabdeckung zu entfernen und Komponenten im Innern des Systems zu handhaben.
VORSICHT: Sehen Sie sich den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch an, bevor Sie ein Verfahren durchführen, für das die Abdeckung abgenommen werden muss.
Externe Verbindungen
Lockere und falsch angeschlossene Kabel sind die häufigsten Ursachen für Störungen des Systems, des Monitors und anderer Peripheriegeräte (z. B. Drucker, Tastatur, Maus oder andere externe Geräte). Eine schnelle Überprüfung aller Kabelverbindungen kann viele Probleme auf einfache Weise beseitigen. Die Merkmale und Anschlüsse der Rückseite werden in Abbildung 2-4 dargestellt.
Spezifische Systemprobleme überprüfen
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Wenn das System an eine Steckerleiste angeschlossen ist, schalten Sie die
Steckerleiste aus und dann wieder ein.
Wenn die PDU keinen Strom führt, stecken Sie sie in eine andere Steckdose. Wenn die Leiste dann noch immer keinen Strom führt, verwenden Sie eine andere Steckerleiste.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz oder die PDU an und schalten Sie
das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Beim Feststellen einer Fehlerursache ist es von besonderer Bedeutung, auf visuelle und akustische Anzeichen des Systems zu achten. Achten Sie beim Hochfahren des Systems auf die optischen und akustischen Anzeigen, die in Tabelle 5-1 beschrieben werden.
Tabelle 5-1. Anzeigen beim Hochfahren
Visuelle/akustische Anzeichen:
Maßnahme
Eine Fehlermeldung wird auf dem Monitor angezeigt.
HINWEIS: Um die Blende zu entfernen, muss sich das System in der aufrechten Position
befinden.
Entsperren Sie die Frontverkleidung mit dem Systemschlüssel (siehe Abbildung 5-2).
Abbildung 5-2. Blende entfernen
HINWEIS: Abbildung 5-2 zeigt das System in aufrechter Position, während die Blende
entfernt wird. Legen Sie das System zunächst auf die rechte Seite, bevor Sie an Komponenten
im Innern des Systems arbeiten.
Schieben Sie den Riegel nach rechts und ziehen Sie die obere Kante der Blende von
der Frontblende ab (siehe Abbildung 5-2).
Drehen Sie die Blende nach unten, bis sie sich im rechten Winkel zur Frontblende
befindet.
Haken Sie die Blende aus den Metallklammern auf der Frontblende aus.
Blende befestigen
Haken Sie die beiden Halterungen an der unteren Innenkante der Blende in den
entsprechenden Klammern auf der Frontblende des Systems ein und drehen Sie die
Blende nach oben in die geschlossene Position.
Verschließen Sie die Blende mit dem Systemschlüssel.
Systemabdeckung
Entfernen Sie zum Aufrüsten oder zur Fehlerbehebung eines Systems die Abdeckung, um Zugriff auf interne Komponenten zu erhalten.
Lösen Sie die drei Flügelschrauben auf der linken Seite der Abdeckung
(siehe Abbildung 5-3).
Halten Sie die Abdeckung an beiden Enden fest und schieben Sie sie zur
Systemvorderseite.
Heben Sie die Abdeckung behutsam vom System ab.
Abbildung 5-3. Abdeckung entfernen
HINWEIS: Abbildung 5-3 zeigt das System in aufrechter Position, während die Abdeckung
entfernt wird. Legen Sie das System zunächst auf die rechte Seite, bevor Sie an Komponenten
im Innern des Systems arbeiten.
Abdeckung befestigen
Stellen Sie sicher, dass keine Werkzeuge oder lose Teile im Innern des Systems
verbleiben.
Passen Sie die Abdeckung an der Seite des Systems ein und schieben Sie sie nach
hinten.
Ziehen Sie die drei Flügelschrauben der Abdeckung fest (siehe Abbildung 5-3).
Befestigen Sie die Blende wieder.
Abdeckung
Die vertikale Kunststoffabdeckung in der Mitte des Systems verbessert die Systemkühlung, indem der Luftstrom innerhalb des Systems geleitet wird.Die Abdeckung muss bei der Durchführung bestimmter Verfahren im Innern des Systems entfernt werden, um besser auf einige interne Komponenten zugreifen zu können.
Abbildung 5-4. Abdeckung entfernen
Abdeckung entfernen
Um die Abdeckung zu entfernen, heben Sie die Freigabezunge am Ende der Abdeckung in der Nähe der Systemvorderseite an, drücken Sie die Freigabezunge am hinteren Ende der Abdeckung herunter und schieben Sie die Abdeckung nach oben.
HINWEIS: Die Abdeckung muss neu befestigt werden, um einen ordnungsgemäßen Luftstrom
zur Systemkühlung zu gewährleisten.
Abdeckung befestigen
Beachten Sie beim Befestigen der Abdeckung die ordnungsgemäße Position der hinteren Kante der Abdeckung in Abbildung 5-4. Nach Ausrichten beider Enden der Abdeckung schieben Sie die Abdeckung in das System, bis die Freigabezungen einrasten.
Ausrüstung überprüfen
Dieser Abschnitt enthält Verfahren zur Behebung von Störungen an Geräten, die direkt mit dem System verbunden sind, wie z. B. Monitor, Tastatur oder Maus. Lesen Sie "Externe Verbindungen", bevor Sie eines dieser Verfahren durchführen.
Störungen bei einem Video-Subsystem beheben
Problem
Monitor
Monitorschnittstellenkabel
Videospeicher
Videologik
Maßnahme
Überprüfen Sie die System- und Netzanschlüsse zum Monitor.
Eine Systemmeldung weist auf ein E/A-Anschlussproblem hin
Das mit dem Anschluss verbundene Gerät funktioniert nicht richtig
Maßnahme
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und überprüfen Sie die Einstellungen der
seriellen und parallelen Schnittstellen (Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-
Programm verwenden" im Benutzerhandbuch).
Wenn die Anschlüsse aktiviert sind, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
Wenn die Anschlüsse nicht aktiviert sind, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
Ändern Sie die Einstellungen, um die serielle Schnittstelle und/oder den Parallelport
zu aktivieren.
Starten Sie das System neu und führen Sie die seriellen Schnittstellentests und/oder
den parallelen Schnittstellentest in der Systemdiagnose durch (siehe "Systemdiagnose
durchführen").
Schalten Sie das System und den Paralleldrucker aus.
Ersetzen Sie das Schnittstellenkabel des Paralleldruckers durch ein funktionierendes
Kabel und schalten Sie das System sowie den Drucker ein.
Versuchen Sie einen Druckvorgang.
Wenn der Druckvorgang erfolgreich verläuft, muss das Schnittstellenkabel ersetzt werden (siehe "Wie Sie Hilfe bekommen").
Führen Sie den Drucker-Selbsttest durch.
Wenn der Selbsttest fehlschlägt, ist der Drucker defekt (siehe "Wie Sie Hilfe bekommen").
Störungen bei einem USB-Gerät beheben
Problem
Eine Systemmeldung weist auf ein Problem mit dem USB-Gerät hin
Das an eine USB-Schnittstelle angeschlossene Gerät funktioniert nicht richtig
Schnittstellenkabel des USB-Geräts
Maßnahme
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und stellen Sie sicher, dass die USB-
Schnittstellen aktiviert sind (Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-Programm
verwenden" im Benutzerhandbuch).
Schalten Sie das System und alle USB-Geräte aus.
Trennen Sie die USB-Geräte von der Schnittstelle und schließen Sie das Gerät mit der
Fehlfunktion an den USB-Anschluss an.
Schalten Sie das System und das wieder angeschlossene Gerät ein.
Wenn das Problem behoben ist, ist der USB-Anschluss möglicherweise defekt (siehe "Wie Sie Hilfe bekommen").
Falls möglich, tauschen Sie das Schnittstellenkabel gegen ein funktionierendes Kabel
aus.
Wenn das Problem behoben ist, muss das Schnittstellenkabel ersetzt werden (siehe "Wie Sie Hilfe bekommen").
Schalten Sie das System und das USB-Gerät aus und tauschen Sie das Gerät gegen ein
vergleichbares aus, das nachweislich funktioniert.
Schalten Sie das System und das USB-Gerät wieder ein.
Wenn das Problem behoben ist, muss das USB-Gerät ersetzt werden (siehe "Wie Sie Hilfe bekommen").
Konfigurationseinstellungen von NIC, Hub und Schalter
Maßnahme
Überprüfen Sie die entsprechende Anzeige auf dem NIC-Anschluss
(siehe Abbildung 2-7).
Wenn die Verknüpfungsanzeige nicht leuchtet, überprüfen Sie alle Kabelverbindungen.
Leuchtet die Aktivitätsanzeige nicht auf, sind die Netzwerktreiberdateien eventuell beschädigt oder gelöscht.
Überprüfen Sie die Treiber und entfernen bzw. installieren Sie sie gegebenenfalls neu. Das System muss neu gestartet werden, damit die neu installierten Treiber aktiviert werden.
Versuchen Sie nach Möglichkeit, die automatische Verhandlungseinstellung zu ändern.
Verwenden Sie versuchsweise einen anderen Anschluss auf dem Schalter bzw. Hub.
Wenn eine NIC-Karte an Stelle eines integrierten NICs verwendet wird, lesen Sie die Dokumentation zur NIC-Karte.
Stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Treiber installiert und die Protokolle
gebunden sind.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und bestätigen Sie, dass der NIC aktiviert
ist (Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im
Benutzerhandbuch).
Stellen Sie sicher, dass NIC, Hubs und Schalter im Netzwerk auf dieselbe
Datenübertragungsgeschwindigkeit eingestellt sind.
Stellen Sie sicher, dass alle Netzwerkkabel vom richtigen Typ sind und die maximale
Länge nicht überschreiten.
Auf der Systemplatine befinden sich die Kontrollschaltkreise des Systems und weitere elektronische Komponenten. Einige Hardwareoptionen, wie z. B. die Mikroprozessoren und der Speicher, sind direkt auf der Systemplatine installiert.
Im System können bis zu sechs Erweiterungskarten installiert werden (zwei 64-Bit/ 100-MHz PCI-X-Karten, zwei 64-Bit/66-MHz PCI-Karten und zwei 32-Bit/33-MHz PCI-Karten). Der Systemspeicher befindet sich in vier Speichermodulsockeln.
Das System unterstützt ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk und bis zu zwei extern zugängliche 5,25-Zoll-Laufwerke, wie z. B. CD-, DVD- oder Bandlaufwerke. In den Festplattenlaufwerkschächten können bis zu vier IDE-Festplattenlaufwerke oder vier nicht-hot-plug-fähige SCSI-Festplattenlaufwerke oder bis zu sechs hot-plug-fähige SCSI-Festplattenlaufwerke installiert werden. Die Festplattenlaufwerke werden an einen Controller auf der Systemplatine oder an einer RAID-Controller-Karte angeschlossen.
Während eines Installations- bzw. Fehlerbehebungsverfahrens ist es eventuell notwendig, eine Jumper-Stellung zu ändern. Weitere Informationen finden Sie unter "Jumper, Schalter und Anschlüsse".
Auf eine Alarmmeldung der Systemverwaltung reagieren
Die optionalen Systemverwaltungsanwendungen überwachen kritische Systemspannungen und -temperaturen, die Kühlungslüfter des Systems und den Status der Festplattenlaufwerke im System. Alarmmeldungen werden im Alarmprotokollfenster angezeigt. Informationen über das Alarmprotokollfenster und -Optionen finden Sie in der Dokumentation zur Systemverwaltungssoftware.
HINWEIS: Dell empfiehlt dringend, die Systemverwaltungsanwendungen zu installieren, um
bei Hardwarestörungen Warnungen zu erhalten. Wenn z. B. ein redundantes Netzteil ausfällt,
erhalten Sie keine Benachrichtigung, dass das System derzeit im nicht-redundanten
Strommodus betrieben wird, wenn die Systemverwaltungsanwendungen nicht installiert sind.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Wenn das System nicht ordnungsgemäß startet, lesen Sie den Abschnitt "Wie Sie Hilfe bekommen".
Wenn das System normal gestartet werden kann, fahren Sie das System herunter
und installieren Sie alle in Schritt 4 entfernten Erweiterungskarten neu
(siehe "Erweiterungskarte installieren" unter "Systemoptionen installieren").
Führen Sie die Systemplatinentests in der Systemdiagnose durch, um sicherzustellen,
dass das System ordnungsgemäß arbeitet (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Eine Systemmeldung weist auf ein Batterieproblem hin
Das System-Setup-Programm verliert Systemkonfigurationsinformationen
Systemdatum und -uhrzeit bleiben nicht erhalten
Die Systembatterie enthält die Informationen der Systemkonfiguration, des Datums und der Uhrzeit, die in einem NVRAM abgelegt sind, wenn das System ausgeschaltet wird. Die Lebensdauer der Batterie beträgt 2 bis 5 Jahre, je nachdem, wie das System eingesetzt wird (wenn das System z. B. häufig eingeschaltet bleibt, wird die Batterie nur wenig in Anspruch genommen und hält länger). Die Batterie muss eventuell ausgewechselt werden, wenn während der Startroutine ein falsches Datum oder eine falsche Uhrzeit angezeigt wird.
Es kann auch ohne Batterie mit dem System gearbeitet werden, jedoch gehen bei jedem Herunterfahren des Systems bzw. beim Trennen des Systems vom Stromnetz die Konfigurationsdaten verloren, die von der Batterie im NVRAM erhalten bleiben. Deshalb müssen die Systemkonfigurationsdaten nach jedem Systemstart neu eingegeben und die Optionen neu eingestellt werden, bis die Batterie ausgewechselt wird.
Maßnahme
Geben Sie die Zeit und das Datum erneut im System-Setup-Programm ein
(Anleitungen hierzu finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im
Benutzerhandbuch).
Schalten Sie das System aus und trennen Sie es für mindestens eine Stunde vom
Stromnetz.
Schließen Sie das System wieder an das Netz an und schalten Sie es ein.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf.
Wenn die Uhrzeit und das Datum im System-Setup-Programm falsch angezeigt werden, wechseln Sie die Batterie aus (siehe "Systembatterie" in "Systemoptionen installieren").
Wenn das Problem nach Austauschen der Batterie weiterhin besteht, lesen Sie den Abschnitt "Wie Sie Hilfe bekommen".
ANMERKUNG: Die Systemzeit kann, verursacht durch bestimmte Software, schneller
oder langsamer werden. Wenn das System normal zu funktionieren scheint, mit
Ausnahme der im System-Setup-Programm vorhandenen Zeit, wird das Problem
möglicherweise durch Software als durch eine defekte Batterie hervorgerufen.
ANMERKUNG: Wenn das System für lange Zeit ausgeschaltet bleibt (für Wochen
oder Monate), verliert der NVRAM möglicherweise seine Systemkonfigurationsdaten.
Diese Situation wird durch eine defekte Batterie hervorgerufen.
Störungen bei redundanten Netzteilen beheben
Problem
Betriebsanzeige auf der Frontblende leuchtet nicht
Gelbe Netzteil-Fehleranzeige leuchtet
Die Systemverwaltungssoftware gibt eine Fehlermeldung aus, die sich auf das Netzteil bezieht
Das System wird nicht mit Strom versorgt
Maßnahme
Suchen Sie das fehlerhafte Netzteil.
Die Fehleranzeige des Netzteils leuchtet (siehe Abbildung 2-5).
Überprüfen Sie, ob ein Netzkabel am Netzteil angeschlossen ist und dass die grüne
Statusanzeige der Wechselstromleitung auf dem Netzteil leuchtet
(siehe "Netzschalteranzeigecodes" unter "Anzeigen, Codes und Meldungen").
VORSICHT: Um Verletzungen durch einen elektrischen Schlag vorzubeugen, greifen Sie nicht in einen leeren Netzteilschacht.
HINWEIS: Die optionalen redundanten Netzteile sind hot-plug-fähig. Es muss ein Netzteil im
System installiert sein, damit das System normal betrieben werden kann. Das System befindet
sich im redundanten Modus, wenn zwei Netzteile installiert sind. Entfernen und ersetzen Sie bei
einem eingeschalteten System nur ein Netzteil auf einmal.
Wenn das System mit Netzstrom versorgt wird, entfernen Sie das fehlerhafte Netzteil
(siehe "Redundantes Netzteil entfernen" unter "Systemoptionen installieren").
ANMERKUNG: Warten Sie nach dem Einsetzen eines neuen Netzteils mehrere Sekunden,
damit das System das Netzteil erkennt und feststellen kann, ob es ordnungsgemäß
funktioniert. Die Netzstromanzeige wechselt zu grün, um anzuzeigen, dass das Netzteil
ordnungsgemäß funktioniert (siehe Abbildung 2-5).
Besteht das Problem weiter, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Anleitungen,
wie Sie technische Unterstützung erhalten können.
Störungen bei einem nicht-redundanten Netzteil beheben
Problem
Betriebsanzeige auf der Frontblende leuchtet nicht
Die Systemverwaltungssoftware gibt eine Fehlermeldung aus, die sich auf das Netzteil bezieht
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Stellen Sie sicher, dass alle Netzkabel richtig am System und an allen angeschlossenen
Peripheriegeräten sowie an das Stromnetz angeschlossen sind (siehe "Externe
Verbindungen").
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Stellen Sie sicher, dass die Lüfterkabel ordnungsgemäß an die Lüfteranschlüsse auf der
Systemplatine angeschlossen sind.
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
Stellen Sie sicher, dass die Abdeckbleche der Erweiterungskarten auf allen leeren
Erweiterungssteckplätzen befestigt sind (siehe "Erweiterungskarte entfernen" unter
"Systemoptionen installieren").
Überprüfen Sie jede Erweiterungskarte auf ordnungsgemäßen Sitz und Anschluss
(siehe "Erweiterungskarte installieren" unter "Systemoptionen installieren").
Stellen Sie sicher, dass alle Kabel fest in ihren entsprechenden Anschlüssen auf den
Erweiterungskarten sitzen.
Stellen Sie sicher, dass die Abdeckbleche der Erweiterungskarten auf allen leeren
Erweiterungssteckplätzen befestigt sind (siehe "Erweiterungskarte entfernen" unter
"Systemoptionen installieren").
Installieren Sie eine der Erweiterungskarten wieder, die Sie in Schritt 13 entfernt
haben (siehe "Erweiterungskarte installieren" in "Systemoptionen installieren").
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Treten keine Fehlermeldungen auf, fahren Sie mit Schritt 17 fort.
Starten Sie das System-Setup-Programm und überprüfen Sie die
Systemspeichereinstellungen (Anleitungen hierzu finden Sie unter "System-Setup-
Programm verwenden" im Benutzerhandbuch).
Wenn die installierte Speichergröße mit der Systemspeichereinstellung übereinstimmt, fahren Sie mit Schritt 17 fort.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Starten Sie das System-Setup-Programm und überprüfen Sie die Systemspeichereinstellungen
(Anleitungen hierzu finden Sie unter "System-Setup-Programm
verwenden" im Benutzerhandbuch).
Wenn die installierte Speichergröße nicht mit der Systemspeichereinstellung übereinstimmt, führen Sie folgende Schritte durch:
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und
trennen Sie das System vom Stromnetz.
ANMERKUNG: Für die Speichermodule gibt es verschiedene Konfigurationen; siehe
"Speichermodul-Installationsrichtlinien" unter "Systemoptionen installieren". Die folgenden
Schritte zeigen das Beispiel einer Konfiguration.
Tauschen Sie das Speichermodul im ersten Speicheranschluss gegen ein anderes
Modul gleicher Kapazität aus (siehe "Speichermodule installieren" unter
"Systemoptionen installieren").
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Tauschen Sie die Diskette gegen eine bekanntermaßen funktionierende Diskette aus.
Wenn das Problem behoben ist, ist die Diskette fehlerhaft.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und überprüfen Sie, ob das System
ordnungsgemäß konfiguriert ist (Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-
Programm verwenden" im Benutzerhandbuch).
Führen Sie die Diskettenlaufwerktests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen,
ob das Diskettenlaufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 4 fort.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen
Sie das System vom Stromnetz.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Führen Sie die Diskettenlaufwerktests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen,
ob das Diskettenlaufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 13 fort.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen
Sie das System vom Stromnetz.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Führen Sie die Diskettenlaufwerktests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen,
ob das Diskettenlaufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests erfolgreich abgeschlossen werden, steht eventuell eine Erweiterungskarte in Konflikt mit dem Diskettenlaufwerk oder eine der Erweiterungskarten ist fehlerhaft. Fahren Sie mit Schritt 21 fort.
Installieren Sie eine der Erweiterungskarten wieder, die Sie in Schritt 16 entfernt
haben (siehe "Erweiterungskarte installieren" in "Systemoptionen installieren").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Führen Sie die Diskettenlaufwerktests in der Systemdiagnose durch,
um festzustellen, ob das Diskettenlaufwerk richtig funktioniert
(siehe "Systemdiagnose durchführen").
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Führen Sie die IDE-Gerätetests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen, ob das
CD-Laufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen
Sie das System vom Stromnetz.
Stellen Sie sicher, dass das Schnittstellenkabel des CD-Laufwerks richtig mit dem
Laufwerk und der Systemplatine verbunden ist.
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
ANMERKUNG: Stellen Sie sicher, dass das Laufwerk richtig konfiguriert und
angeschlossen ist. Siehe "IDE-Konfigurationsinformationen" unter "Laufwerke installieren".
Stellen Sie sicher, dass ein Netzkabel ordnungsgemäß am Laufwerk angeschlossen ist.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Führen Sie die IDE-Gerätetests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen, ob das
CD-Laufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
ANMERKUNG: Wenn die Bandlaufwerkanzeige ein Problem mit dem Laufwerk
anzeigt, finden Sie genaue Informationen zur Fehlerbehebung in der Dokumentation
des Bandlaufwerks.
Tauschen Sie die Bandkassette gegen eine funktionierende Kassette aus.
Wenn das Problem behoben ist, ist die Kassette fehlerhaft.
Führen Sie die IDE-Gerätetests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen, ob das
Bandlaufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
Unterziehen Sie das Laufwerk einem Sicherungskopie- und Überprüfungstest
(siehe die Dokumentation der Bandsicherungs-Software).
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 4 fort.
Installieren Sie die Bandsicherungs-Software neu, wie in der Dokumentation der
Bandsicherungs-Software beschrieben.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Führen Sie die IDE-Gerätetests in der Systemdiagnose durch, um festzustellen, ob das
Bandlaufwerk richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
ANMERKUNG: Wenn die Bandlaufwerkanzeige ein Problem mit dem Laufwerk
anzeigt, finden Sie genaue Informationen zur Fehlerbehebung in der Dokumentation
des Bandlaufwerks.
Tauschen Sie die Bandkassette gegen eine funktionierende Kassette aus.
Wenn das Problem behoben ist, ist die Kassette fehlerhaft.
Führen Sie den SCSI-Controllertest in der Systemdiagnose durch, um festzustellen,
ob der Controller richtig funktioniert (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Gerätetreiber installiert und richtig
konfiguriert sind.
Informationen über die Installation von Gerätetreibern finden Sie auf der CD Dell OpenManage Server Assistant und in der Dokumentation, die mit der Controller-Karte geliefert wurde.
Unterziehen Sie das Bandlaufwerk einem Sicherungskopie- und Überprüfungstest
(siehe die Dokumentation der Bandsicherungs-Software).
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 5 fort.
Installieren Sie die Bandsicherungs-Software neu, wie in der Dokumentation der
Bandsicherungs-Software beschrieben.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Stellen Sie sicher, dass das Bandlaufwerk-Schnittstellenkabel richtig mit dem
Laufwerk und der Controller-Karte verbunden ist (siehe die Dokumentation, die mit
der Controller-Karte geliefert wurde).
Stellen Sie sicher, dass ein Netzkabel ordnungsgemäß am Laufwerk angeschlossen ist.
Stellen Sie sicher, dass das Bandlaufwerk mit einer eindeutigen SCSI-ID-Nummer
konfiguriert ist und dass das Bandlaufwerk jeweils mit oder ohne Abschlusswiderstand
betrieben wird.
Anleitungen zum Konfigurieren der SCSI-ID-Nummer und zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Abschlusswiderstands finden Sie in der Dokumentation zum Bandlaufwerk.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
HINWEIS: Dieses Fehlerbehebungsverfahren kann die auf dem Festplattenlaufwerk
gespeicherten Daten zerstören. Erstellen Sie eine Sicherungskopie aller Dateien auf dem
Festplattenlaufwerk, bevor Sie fortfahren.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und überprüfen Sie, ob das System
ordnungsgemäß konfiguriert ist (Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-
Programm verwenden" im Benutzerhandbuch).
Führen Sie die Festplattenlaufwerk- und IDE-Gerätetests in der Systemdiagnose
durch, um festzustellen, ob das Festplattenlaufwerk ordnungsgemäß funktioniert
(siehe "Systemdiagnose durchführen").
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen
Sie das System vom Stromnetz.
Stellen Sie sicher, dass das Festplattenlaufwerk-Schnittstellenkabel richtig mit dem
Laufwerk und der Systemplatine verbunden ist.
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
ANMERKUNG: Stellen Sie sicher, dass das Laufwerk richtig konfiguriert und
angeschlossen ist. Siehe "IDE-Konfigurationsinformationen" unter "Laufwerke installieren".
Wenn das Festplattenlaufwerk das Startlaufwerk ist, stellen Sie sicher, dass das
Laufwerk richtig konfiguriert und angeschlossen ist (siehe "Startlaufwerk
konfigurieren" unter "Laufwerke installieren").
Stellen Sie sicher, dass ein Netzkabel ordnungsgemäß am Laufwerk angeschlossen ist.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
HINWEIS: Dieses Fehlerbehebungsverfahren kann die auf dem Festplattenlaufwerk
gespeicherten Daten zerstören. Erstellen Sie eine Sicherungskopie aller Dateien auf dem
Festplattenlaufwerk, bevor Sie fortfahren.
Führen Sie die Festplattenlaufwerktests in der Systemdiagnose durch
(siehe "Systemdiagnose durchführen").
Informationen über das Testen des Controllers finden Sie in der Dokumentation des RAID-Controllers.
Wenn die Tests fehlschlagen, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
Starten Sie das System neu und rufen Sie das RAID-Konfigurations-Dienstprogramm
auf.
In der mit der RAID-Controller-Karte gelieferten Dokumentation finden Sie Informationen bezüglich des Konfigurationsdienstprogramms.
Überprüfen Sie, ob alle erforderlichen SCSI-Gerätetreiber auf der Festplatte installiert
und ordnungsgemäß konfiguriert sind.
Informationen über die Installation von Gerätetreibern finden Sie auf der CD Dell OpenManage Server Assistant und in der Dokumentation, die mit der Controller-Karte geliefert wurde.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Stellen Sie sicher, dass das Festplattenlaufwerk-Schnittstellenkabel richtig mit dem
Laufwerk und der Controller-Karte verbunden ist (siehe die Dokumentation, die mit
der Controller-Karte geliefert wurde).
Wenn das Festplattenlaufwerk das Startlaufwerk ist, stellen Sie sicher, dass das
Laufwerk richtig konfiguriert und angeschlossen ist (siehe "Startlaufwerk
konfigurieren" unter "Laufwerke installieren").
Stellen Sie sicher, dass ein Netzkabel ordnungsgemäß am Laufwerk angeschlossen ist.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
HINWEIS: Dieses Fehlerbehebungsverfahren kann die auf dem Festplattenlaufwerk
gespeicherten Daten zerstören. Erstellen Sie eine Sicherungskopie aller Dateien auf dem
Festplattenlaufwerk, bevor Sie fortfahren.
Wenn der integrierte SCSI-Host-Adapter zum Steuern der SCSI-Festplattenlaufwerke
eingesetzt wird, starten Sie das System neu und drücken <Strg><a>, um das SCSI-
Konfigurationsdienstprogramm aufzurufen.
ANMERKUNG: Wenn im System eine optionale RAID-Controller-Karte installiert ist,
starten Sie das System neu und drücken Sie je nach Dienstprogramm entweder
<Strg><h>, <Strg><a> oder <Strg><m>. In der mit dem Controller gelieferten
Dokumentation finden Sie Informationen bezüglich des Konfigurationsdienstprogramms.
Stellen Sie sicher, dass der primäre SCSI-Kanal aktiviert ist und starten Sie das System
neu.
Überprüfen Sie, ob die Gerätetreiber installiert und richtig konfiguriert sind (lesen Sie
dazu die Dokumentation des Betriebssystems).
Entfernen Sie das Festplattenlaufwerk und installieren Sie dieses im anderen
Laufwerkschacht.
Wenn das Problem behoben ist, installieren Sie das Festplattenlaufwerk wieder im
Originalschacht.
Funktioniert das Festplattenlaufwerk im Originalschacht ordnungsgemäß, könnte der Laufwerkträger periodische Probleme haben. Ersetzen Sie den Laufwerkträger (siehe "SCSI-Festplattenlaufwerke installieren" unter "Laufwerke installieren").
Wenn der Laufwerkträger im ursprünglichen Schacht weiterhin nicht richtig funktioniert, hat die SCSI-Rückwandplatine einen defekten Anschluss (Anleitungen finden Sie unter "Technische Unterstützung").
Überprüfen Sie die SCSI-Kabelverbindungen im Inneren des Systems:
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und
trennen Sie das System vom Stromnetz.
Entfernen Sie die Systemabdeckung (siehe "Systemabdeckung").
Überprüfen Sie die SCSI-Kabelverbindungen zum SCSI-Host-Adapteranschluss.
Das SCSI-Kabel ist möglicherweise an den SCSI-Host-Adapter auf der Systemplatine oder an einer in einem Erweiterungssteckplatz installierten SCSI-Host-Adapterkarte angeschlossen.
Partitionieren und formatieren Sie das Festplattenlaufwerk logisch. Stellen Sie, falls
möglich, die Dateien auf dem Laufwerk wieder her.
Anleitungen zur Partitionierung und logischen Formatierung des Laufwerks finden Sie in der Dokumentation des Betriebssystems.
Wenn das Problem nicht behoben werden kann, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe" bekommen Anleitungen zum Erhalt technischer Unterstützung.
Störungen bei einem SCSI-Festplattenlaufwerk beheben
(System ohne SCSI-Rückwandplatine)
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
HINWEIS: Dieses Fehlerbehebungsverfahren kann die auf dem Festplattenlaufwerk
gespeicherten Daten zerstören. Erstellen Sie eine Sicherungskopie aller Dateien auf dem
Festplattenlaufwerk, bevor Sie fortfahren.
Führen Sie den SCSI-Controllertest sowie die Festplattenlaufwerktests in der
Systemdiagnose durch (siehe "Systemdiagnose durchführen").
Informationen über das Testen des Controllers finden Sie in der Dokumentation des SCSI- oder RAID-Controllers.
Wenn die Tests versagen, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
Starten Sie das System neu und rufen Sie das SCSI-Konfigurations-Dienstprogramm
auf.
Um das Dienstprogramm zu starten, drücken Sie <Strg><h>, <Strg><a> oder <Strg><m>, abhängig vom Dienstprogramm. In der mit dem Controller gelieferten Dokumentation finden Sie Informationen bezüglich des Konfigurationsdienstprogramms.
Stellen Sie sicher, dass der primäre SCSI-Kanal aktiviert ist und starten Sie das System
neu (siehe die Dokumentation des SCSI-Controllers).
Überprüfen Sie, ob alle erforderlichen SCSI-Gerätetreiber auf der Festplatte installiert
und ordnungsgemäß konfiguriert sind.
Informationen über die Installation von Gerätetreibern finden Sie auf der CD Dell OpenManage Server Assistant und in der Dokumentation, die mit der Controller-Karte geliefert wurde.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Stellen Sie sicher, dass das Festplattenlaufwerk-Schnittstellenkabel richtig an das
Laufwerk und die Systemplatine oder die Controller-Karte angeschlossen ist
(beachten Sie hierzu die Dokumentation, die mit der Controller-Karte geliefert
wurde).
Wenn das Festplattenlaufwerk das Startlaufwerk ist, stellen Sie sicher, dass das
Laufwerk richtig konfiguriert und angeschlossen ist (siehe "Startlaufwerk
konfigurieren" unter "Laufwerke installieren").
Stellen Sie sicher, dass ein Netzkabel ordnungsgemäß am Laufwerk angeschlossen ist.
Stellen Sie sicher, dass das Festplattenlaufwerk mit einer eindeutigen SCSI-ID-
Nummer konfiguriert ist und dass das Bandlaufwerk jeweils mit oder ohne
Abschlusswiderstand betrieben wird.
Anleitungen zum Konfigurieren der SCSI-ID-Nummer und zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Abschlusswiderstands finden Sie in der Dokumentation zum Festplattenlaufwerk.
Ihr System enthält möglicherweise einen optionalen RAID-Controller. Sollten Probleme mit einem RAID-Controller auftreten, finden Sie detaillierte Informationen zur Fehlerbehebung in der Dokumentation zum RAID-Controller.
Störungen bei einem Mikroprozessor beheben
ANMERKUNG: Mikroprozessoren mit einer internen Taktfrequenz unter 3,06 GHz
verwenden einen aktiven Kühlkörper. Mikroprozessoren mit einer internen
Taktfrequenz von 3,06 GHz oder höher verwenden einen passiven Kühlkörper und
eine Kunststoffverkleidung.
Problem
Eine Systemmeldung weist auf ein Problem mit dem Mikroprozessor hin
Für den Mikroprozessor ist kein Kühlkörper installiert
Stellen Sie sicher, dass der Mikroprozessor und der Kühlkörper mit dem
Kühlungslüfter ordnungsgemäß installiert sind (siehe "Mikroprozessor entfernen und
installieren" unter "Systemoptionen installieren").
Entfernen Sie alle im System installierten Erweiterungskarten
(siehe "Erweiterungskarte entfernen" unter "Systemoptionen installieren").
ANMERKUNG: Wenn das Startlaufwerk an einer SCSI- oder RAID-Controller-Karte
angeschlossen ist, entfernen Sie alle Erweiterungskarten außer der vom Startlaufwerk
verwendeten Controller-Karte.
Installieren Sie eine der Erweiterungskarten wieder, die Sie in Schritt 4 entfernt
haben (siehe "Erweiterungskarte installieren" in "Systemoptionen installieren").
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
HINWEIS: Nachdem die Konfigurationseinstellungen mit Hilfe des NVRAM_Clear-Jumpers
zurückgesetzt wurden, müssen das System-Setup-Programm aufgerufen und alle
Einstellungsoptionen wiederhergestellt werden, die nicht in der Standardkonfiguration enthalten
waren. Weitere Informationen finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im
Benutzerhandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und ändern Sie die
Konfigurationseinstellungen für das System entsprechend (Anleitungen finden Sie
unter "System-Setup-Programm verwenden" im Benutzerhandbuch).
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und stellen Sie alle Einstellungsoptionen
wieder her, die nicht in der Standardkonfiguration enthalten waren. Weitere
Informationen finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im
Benutzerhandbuch.