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Internetverbindungs-Firewall: Dell Precision™ WorkStation 340: Benutzerhandbuch

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Internetverbindungs-Firewall

Dell Precision™ WorkStation 340: Benutzerhandbuch


Die heutigen, ständig aktivierten Kabelmodem- und DSL-Internetverbindungen stellen zwar eine bisher nicht dagewesene Bandbreite für den privaten Bereich zur Verfügung, bieten jedoch auch eine Angriffsfläche durch Zugriffe von Hackern auf verbundene Computer oder auf das Heimnetzwerk. Solche Zugriffe finden aus verschiedenen Gründen statt, deren Ziel ist jedoch der Zugriff auf einzelne Computer, die mit dem Internet verbunden sind. Über solche Zugriffe kann ein Hacker das Festplattenlaufwerk durchsuchen und Dateien hinzufügen oder löschen, Kennwörter und Kreditkartennummern ermitteln und das System so einstellen, dass es auf andere Systeme oder Websites zugreift. Daher ist der Schutz vor Zugriffen auf Computer durch Firewalls in zunehmendem Maße erforderlich. Microsoft hat diese Anforderung erkannt und stellt mit Windows XP eine integrierte Firewall zur Verfügung, um einen sofortigen Schutz vor unerwünschten Zugriffen zu ermöglichen. Bei Aktivierung bietet die Internetverbindungs-Firewall einen grundlegenden Schutz, der für die meisten Privatbenutzer und für Kleinbetriebe geeignet ist.

ANMERKUNG: Auch bei Aktivierung der Internetverbindungs-Firewall ist es weiterhin erforderlich, Software regelmäßig auf Viren zu überprüfen.

Die Firewall wird automatisch aktiviert, wenn der Netzwerk-Setup-Assistent ausgeführt wird. Wenn die Firewall für eine Netzwerkverbindung aktiviert wurde, wird das Symbol der Firewall im Teil Network Connections (Netzwerkverbindungen) der Systemsteuerung mit einem roten Hintergrund eingeblendet. Die Internetverbindungs-Firewall kann für jede Internetverbindung des Computers aktiviert werden. Die Firewall bietet außerdem grundlegende Protokollierungsfähigeiten. Bei den im Protokoll aufgeführten Ereignissen handelt es sich nicht immer um Zugriffe durch Hacker. Im Protokoll werden viele harmlose Ereignisse aufgeführt, wie zum Beispiel Routineüberprüfungen durch einen Internet Serviceanbieter, um die Präsenz Ihres Computers (Pings) zu überprüfen.

Die Firewall wird im Dialogfeld Properties (Eigenschaften) konfiguriert, das jeder Internetverbindung in der Systemsteuerung zugewiesen ist. Die Firewall kann aktiviert oder deaktiviert werden. Für erfahrene Benutzer stehen zusätzliche Konfigurationsoptionen zur Verfügung. Mit den erweiterten Optionen können bestimmte TCP- (Transmission Control Protocol [Übertragungssteuerungsprotokoll]) oder UDP-Schnittstellen (User Datagramm Protocol [Benutzer-Datagramm-Protokoll]) geöffnet bzw. geschlossen oder die Schnittstellenumleitung aktiviert werden. Mit der Schnittstellenumleitung können Verbindungsanfragen an eine bestimmte Schnittstelle in der Firewall (wie zum Beispiel Port 80, die Webserver-Schnittstelle) automatisch an andere Computer im lokalen Netzwerk umgeleitet werden. Durch diese Fähigkeit kann ein Webserver im privaten Netzwerk durch eine Kanten-Firewall geschützt werden.

 


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